Leseabend: Die verschwundene Sonne

Wie verhalten sich Menschen, wenn die Sonne plötzlich weg ist? Woher beziehen wir Zuversicht, wenn ewige Nacht Hoffnungslosigkeit auslöst? Am Montag, den 7. November, findet im Kulturverein Alles wird schön, Friedrich-Naumann-Str. 27, um 19.30 Uhr der zweite Offene Leseabend der Schreibwerkstatt statt. In diesem Rahmen stellt Maren Osten ihren Roman „Als die Sonne verschwand“ vor und zeigt eindrucksvoll, wie die Katastrophe ihre Figuren aus dem Alltag reißt.

Dabei beginnt alles völlig harmlos: Ein Finne zieht sich in sein Sommerhaus zurück, weil ihn seine Frau aus der gemeinsamen Wohnung geworfen hat. Eine tschechische Anthropologin muss in New York einen Vortrag halten und scheut das Wiedersehen mit ihrem Exfreund. Ein chilenischer Elektriker arbeitet mehrere hundert Kilometer getrennt von seiner Familie. Ein Mädchen aus Äthiopien rettet einen verletzten Vogel. Sie alle eint ein unerklärliches Verhängnis, als eines Tages schlagartig die Sonne verschwindet. Wie schnell die Strukturen innerhalb einer Gesellschaft zerfallen und wie die Protagonisten mit der globalen Krise und ihren persönlichen Problemen umgehen, ist Gegenstand der Handlung.

Der offene Leseabend ist ein neues Format der Schreibwerkstatt, die seit zwölf Jahren von Kerstin Brockmann geleitet wird. Dabei werden längere Texte und noch nicht abgeschlossene Buchprojekte einem Publikum zugänglich gemacht, das gemeinsam mit den Autoren über ihre Arbeit diskutieren kann. Der Eintritt ist frei.
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