Leistungsschau der Harburger Clubs

Liedermacher Werner Pfeifer unterhält ab 19 Uhr auf dem Wohnschiff Stadersand. Foto: pr

3. SuedKultur Music-Night am 21. September:
26 Bands, 15 Locations und einmal fünf Euro Eintritt

Einmal fünf Euro Eintritt zahlen und dafür bis in die Nacht in 15 verschiedenen Clubs 26 Bands erleben? Das gibt’s nur in Harburg bei der
3. SuedKultur Music-Night am Sonnabend, 21. September. „Es ist schön, dass wir im Hamburger Süden überhaupt so viele Clubs haben“, freut sich Heiko Langanke von der veranstaltenden Initiative SuedKultur, einem lockeren Zusammenschluss Kulturschaffender aus Harburg. „Mit dieser Leistungsschau wollen wir natürlich auch neues Publikum ziehen.“
An der dritten Auflage der Harburger Clubnacht beteiligen sich die Akademie für Musik und Kultur, der Goldene Engel, die Kulturwerkstatt, das Café kleiner Ozean auf dem Wohnschiff Stadersand, die Stumpfe Ecke, ContraZt, das Café Komm du, das Café Che, das Stellwerk, die Klangfabrik, die Art Gallery Mytoro, Marias Ballroom, die Harburger Schmiede und das Old Dubliner.
Warum ist kein Club aus Wilhelmsburg dabei? „Soulkitchen wollte mitmachen“, so Langanke. Aber die Soulkitchen-Halle wurde von den Behörden wegen Einsturzgefahr geschlossen.
Warum fehlt der Rieckhof? „Das lohnt sich für uns nicht. Bevor die erste Note erklingt, haben wir bereits 1.000 Euro auf der Uhr. Im letzten Jahr haben wir noch Geld mitgebracht“, erklärt Rieckhof-Geschäftsführer Jörn Hansen. Ein Problem: Die Eintrittsgelder gehen nicht in einen gemeinsamen Topf, sondern jeder Club behält das so eingenommene Geld.
Als Sponsor unterstützt der Eisenbahnbauverein Harburg (EBV) die SuedKultur Music-Night mit rund 5.000 Euro. „Das machen wir im nächsten Jahr wieder“, verspricht EBV-Vorstand Joachim Bode, der sich die Musik-Party auch nicht entgehen lassen wird.
Wie viele Besucher werden erwartet? Heiko Langanke: „Im letzten Jahr kamen etwa 2.500. Diesmal haben wir unterschiedliche Anfangszeiten, das ist besucherfreundlicher. So 3.000 bis 4.000 Besucher halte ich für realistisch.“
Ausführliche Informationen über das umfangreiche Programm gibt es im Internet unter www.sued-kultur.de


Die Inselklause am Schweenssand-Hauptdeich 6 beteiligt sich zum ersten Mal an der Music-Night. „Weil wir im Deichvorland und im Landschaftsschutzgebiet liegen, müssen alle Veranstaltungen bereits um 21 Uhr beendet sein“, sagt Wirt Andreas Koenecke. Verärgert ist er darüber, dass plötzlich „vor der Haustür“ nicht mehr geparkt werden darf.
„Im Bereich Schweenssand gibt es eine Arbeitsfläche, auf der in der Vergangenheit wild geparkt wurde. In Folge ist es nicht nur zu einer ständigen Vermüllung und Ablagerung von Sperrmüll gekommen, sondern es wurden die Außendeiche auch teilweise mit SUVs befahren. Um dem Einhalt zu gebieten, erfolgte die Absperrung mit einer Schranke“, erläutert Bezirksamtssprecherin Bettina Maak, „Besucher können entlang der Straße „Neuländer Elbdeich parken.“
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