Leinen los!

Beim Binnenhafenfest herrscht auf dem Wasser Hochbetrieb. Foto: Kulturwerkstatt

13. Harburger Binnenhafenfest am 1. und 2. Juni -
über 100.000 Besucher erwartet

Stadtteilfeste müssen nicht automatisch „Sauf- und Fressmeilen“ mit sündhaft hohen Preisen sein. Dass es anders geht, beweist die Kulturwerkstatt Harburg regelmäßig beim Harburger Binnenhafenfest. Am ersten Wochenende im Juni steht bereits die 13. Auflage des etwas anderen Festes auf dem Programm. Das Organisationsteam hat - natürlich komplett ehrenamtlich - wieder eine familienfreundliche Veranstaltung von Harburgern für Harburger auf die Beine gestellt. „Wir sind keine Eventagentur. Deswegen sind die Preise so niedrig“, erklärt Gorch von Blomberg (Kulturwerkstatt).
Musik auf drei Bühnen, ein großes Kinderprogramm mit „Stempel-Regatta“, die Arche Noah (ein 70 Meter langes Holzschiff mit einer Ausstellung über die Bibel), historische Schiffe, Arbeitsfahrzeuge und die viele Boote - all das trägt zur Atmosphäre bei.
Neben dem Kulturkran am Lotsekai trifft sich während des Binnenhafenfestes Deutschlands Beachvolleyball-Elite. Auf vier Feldern wird um insgesamt 40.000 Euro gespielt. Auch hier werden viele Besucher erwartet. Der Center Court soll 1.500 Sitzplätze haben. „Wir sehen das Turnier als gegenseitige Bereicherung“, urteilt von Blomberg. „Die haben keine eigene Gastronomie. Das wird vom Fest mitgemacht.“
Insgesamt rechnen die Veranstalter mit über 100.000 Besuchern. Wegen der Baustelle auf der Seehafenstraße droht ein Verkehrschaos. Von Blomberg: „Das wird Harburgs Verkehrssupergau werden.“ Wer es in den Binnenhafen geschafft hat, kann seinen Pkw in den Parkhäusern auf der Schloßinsel und am Veritaskai unterbringen.
Ob während des Binnenhafenfestes wieder eine Fährverbindung vom Binnenhafen nach Altona angeboten wird, ist noch unklar. „Die Hadag hat die Preise deutlich erhöht. Das ist für uns zu teuer“, sagt von Blomberg. „Wir hoffen auf Unterstützung durch den Bezirk.“ Gespräche zwischen Verwaltung und Hadag haben stattgefunden.
Übrigens: Angst vor Randale braucht auf dem Binnenhafenfest niemand zu haben. In all den Jahren gab es nur einen einzigen Polizeieinsatz!
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