Krummholzberg ist jetzt Einbahnstraße

Klaus-Jürgen Hübner lässt in der Lüneburger Straße ein vierstöckiges Haus mit 54 Studentenappartements bauen. Den Bauzaun haben Kinder einer Kita aus der Bremer Straße bemalt. Foto: sl

Regelung soll etwa ein Jahr dauern - Ursache: Bauarbeiten -
54 Studentenwohnungen geplant

Der Krummholzberg ist zur Einbahnstraße geworden. Autofahrer können ihn nur noch von der Bremer Straße aus in Richtung Wilstorfer Straße befahren. Diese Regelung wird vermutlich bis Oktober 2013 dauern. Der Grund: Gegenüber des Parkhauses am Krummholzberg wird gebaut, hier entstehen 54 Studentenwohnungen.
Bauherr ist Klaus-Jürgen Hübner, der in der Lüneburger Straße verschiedene Modehäuser betreibt. Vor gut drei Jahren entwickelte er die Idee, den alten einstöckigen Flachbau in der Lüneburger Straße abzureißen und hier ein vierstöckiges Gebäude mit Wohnungen zu errichten. „Im Erdgeschoss wird wieder ein Laden entstehen“, sagt er. „Mit rund 240 Quadratmeter wird er ein bisschen kleiner als der alte Laden werden. Darüber bauen wir 54 Studentenappartements. Vier bis acht Studenten teilen sich später eine Wohnung mit einer großen Gemeinschaftsküche. Dazu kommen mehrere Gemeinschafträume und eine Dachterrasse.“ Dank der Förderung durch die Wohnungsbaukreditanstalt sollen die Appartements für die Studenten knapp unter 300 Euro inklusive Strom und Heizung kosten.
Mit der Idee, Wohnraum mitten in der City zu schaffen, hat Klaus-Jürgen Hübner überall in Harburg offene Türen eingerannt. Ob er dann im Oktober nächsten Jahres wieder selber mit seinem Modegeschäft in den Neubau einziehen wird, ist bisher noch nicht ganz klar. „Ich werde im nächsten Monat 62 Jahre alt“, sagt der Modeexperte. „Das muss man sich schon genau überlagen, man noch jeden Tag im Geschäft stehen will.“
Für die Sperrung des Krummholzberges muss Hübner tief in die Tasche greifen. Rund zwei Euro pro Quadratmeter und Woche kassiert das Bezirksamt für die Sperrung der Straße. Dazu kommen noch mal Kosten für eine Fußgängerampel, weil die Passanten die Straßenseite wechseln müssen. Bis zum Ende der Bauarbeiten rechnet Hübner mit rund 50.000 Euro nur an Gebühren für die Straßensperrung.
Nötig ist sie, damit die Baufahrzeuge ungehindert rangieren können und auch noch ein großer Kran Platz hat.
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