Kletterpark an der Bremer Straße?

Der beantragte Hochseilgarten in der Kuhtrift wurde abgelehnt, die ImmoForst OHG will dagegen vorgehen. Inzwischen hat ein anderer Investor Pläne für einen Kletterpark an der Bremer Straße vorgelegt. Foto: panthermedia

Pläne für Gelände neben Friedhof – Beim abgelehnten Hochseilgarten
in der Kuhtrift gibt die ImmoForst OHG nicht auf

Von Olaf Zimmermann, Harburg.

Heinrich Schabert (ImmoForst OHG) gibt nicht auf. Der Forstunternehmer will gegen die Ablehnung seines in der Heimfelder Kuhtrift geplanten Hochseilgartens vorgehen. Inzwischen liegt bei der Verwaltung ein Antrag eines anderen Investors vor, der gern einen Klettergarten neben dem Friedhof an der Bremer Straße errichten möchte.Zur Erinnerung: Zusammen mit zwei Partnern wollte die ImmoForst OHG auf ihrem Gelände an der Kuhtrift einen großen Kletterpark sowie eine Seilbahn (Flying Fox) mit 800 Metern Länge sowie eine Flyline, eine mit Kurven ausgestattete Hängeseilbahn auf Schienen mit einer Länge von 600 Metern, bauen. Insgesamt sollten zwischen 800.000 und 1.000.000 Euro investiert werden. ImmoForst-Chef Schabert kalkulierte mit 25.000 bis 30.000 Besuchern pro Jahr.
Doch Wirtschafts- und Umweltbehörde lehnten das Projekt ab. Die Harburger Verwaltung, in der es durchaus Sympathie für den Hochseilgarten gab, notgedrungen auch.
Heinrich Schabert: „Wir sind nach wie vor der Meinung, dass der Kuhtrift-Kletterpark eine sinnvolle Bereicherung für das Freizeitangebot im Hamburger Süden wäre.“ Und an die Adresse der Fachbehörden gerichtet: „Der negative Vorbescheid enthält unserer Meinung nach gravierende Mängel und Widersprüchlichkeiten. Unser Eindruck: Die Stellungnahmen der Fachbehörden wurden ohne Ortskenntnisse und auf Grundlage falscher Zahlen verfasst.“
Der Forstunternehmer aus Dinkelsbühl hofft, die Behörden doch noch überzeugen zu können: „Wir gehen davon aus, dass sich für unsere Genehmigungsverfahren eine zweite Chance eröffnet.“
Die ImmoForst OHG ist nicht der einzige Interessent, der Pläne für einen Hochseilgarten in Harburg hat. Ein anderer Investor hat als Standort für einen Kletterpark ein städtisches Gelände neben dem Friedhof an der Bremer Straße im Blick. Das Gebäude auf dem Waldstück wird von einem Kindergarten genutzt.
Wie sind die Chancen für diesen Klettergarten? „Zu weiteren möglichen anhängigen Verfahren äußern wir uns grundsätzlich nicht“, heißt es aus der Harburger Verwaltung. Ein Bezirksabgeordneter wird konkreter: „Ich glaube nicht, dass das etwas wird.“
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