Jetzt schwimmt sie wieder

Maria Spörl freut sich, dass das Entenküken den Schleusenabsturz ohne Blessuren überstanden hat. Foto: privat

Hamburg Wasser rettet kleine Ente aus einer Schleuse am Lohmühlenteich

Gaby Pöpleu, Harburg

Jetzt schwimmt die kleine Ente wieder fröhlich mit ihrer Mutter auf dem Lohmühlenteich herum. Ob sie weiß, dass es beinahe mit ihr ausgewesen wäre? Der Aufmerksamkeit der Harburgerin Maria Spörl und dem Einsatz zweier Mitarbeiter von Hamburg Wasser ist es zu verdanken, dass der kleine Wasservogel wieder enspannt seine Bahnen ziehen kann.
Mit Hilfsbereitschaft viel erreicht
Wie jeden Tag ging Maria Spörl mit ihrem Hund im Göhlbachtal entlang des Lohmühlengrabens spazieren. In einer Schleuse am Teich entdeckte die tierliebe Frau das hilflose Entenküken, das dort versehentlich hineneingeplumst war. „Leider war die Schleuse zu tief und durch ein Gitter verschlossen – ich konnte nichts machen“, erinnert sich Maria Spörl. Sie rief die Feuerwehr, die zwar umgehend vor Ort war, allerdings wegen des Gitters auch nichts für das Entenküken tun konnte. Erst zwei Mitarbeiter des Schleusenbetreibers Hamburg Wasser waren in der Lage, kriechend über Abwasserkanäle zu dem kleine Unfallopfer vorzudringen, konnten es beim dritten Versuch aus der Tiefe retten.
„Ich möchte mich beim Wasserwerk, bei Soeren von E. und seinen Kollegen bedanken“, sagt Maria Spörl jetzt, „Das war tolle Arbeit.“ Denn die Rettung sei schwierig gewesen, weil die Ente immer in den Abwasserkanal entkam, und weil das Gitter sehr schwer war. In Zukunft können an der Schleuse keine Entchen mehr abstürzen, hat Maria Spörl ermittelt. Hamburg Wasser wird dort ein Gitter anbringen.
„Viele Passanten haben mir gesagt, für die Ente könne man nichts mehr tun. Aber das stimmte nicht“, sagt Maria Spörl, „Diese Geschichte zeigt doch, dass man mit Hilfsbereitschaft immer etwas schaffen kann, man darf nur nicht aufgeben.“
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