Jetzt geht´s ans Eingemachte

Michael Mahncke-Iwe (li.), Conny von Pirch (Arbeiten und Lernen) und Michael Jahn (Alu-Bau) besprechen die Ausrichtung und Lage der neuen Steganlage. Foto:ast

Wassersportzentrum am Neuländer See: Bauarbeiten haben begonnen

Nachdem im Dezember des vergangenen Jahres der Grundstein für das Wassersportzentrum gelegt wurde, herrscht am Neuländer See nach der Frostperiode im Januar nun wieder eifriges Schaffen. Die Zufahrt ist mit Schotter belegt, alle Fundamentbereiche sind vorbereitet, die Gebäude eingemessen. Das Fundament für die 390 Quadratmeter große Bootshalle ist bereits gegossen, Mitte April sollen die vorgefertigten Teile der Halle angeliefert werden.
Der Hersteller wird die Metallkonstruktion dann gemeinsam mit den 25 Mitarbeitern des Beschäftigungsträgers Arbeit & Lernen aus Hamburg aufbauen. „Dass Menschen aus dem ersten Arbeitsmarkt mit denen aus dem zweiten und dritten Arbeitsmarkt zusammen arbeiten, ist Teil des Konzeptes“, erklärt Michael Mahncke-Iwe. Der Erste Vorsitzende des Trägervereins „Wassersportgemeinschaft Neuländer See“ und Lehrer am Immanuel-Kant-Gymnasium ist eine der treibenden Kräfte bei dem einzigartigen Projekt: Bis 2014 werden auf dem 11.000 Quadratmeter großen Areal neben der Wasserskianlage und der Liegewiese sechs Gebäude in ökologischer Bauweise entstehen. Sie sollen dann zukünftig Anglern, Seglern, Ruderern und Hamburger Schülern für Sport, Bildung und Freizeit zur Verfügung stehen.
Mit dem Angelsportverein Harburg-Wilhelmsburg und der Segelvereinigung Sinstorf hat man die Behörden für Schule, Sport und Umwelt ins Boot geholt und über 900.000 Euro zusammen gebracht. „Damit waren wir über zehn Jahre beschäftigt“, so Mahncke-Iwe. „Aber jetzt geht es ans Eingemachte.“
Michael Jahn von der Firma Alu-Bau ist dafür aus Büdelsdorf gekommen. Er wird zwei schwimmende Steganlagen liefern und bespricht vorab die Lage und Befestigungsart der Stege. Der Beton im Uferbereich ist diesmal nützlich, denn hier lassen sich bequem Befestigungen verankern. An anderen Stellen bereitet der Beton jedoch Probleme: „Stellenweise ist der Untergrund so verdichtet, dass keine Rohre verlegt werden können“, so Michael Mahncke-Iwe. „Wir gewinnen immer wieder neue Erkenntnisse, dann muss man umplanen, neue Bauanträge stellen und Grüngutachten einholen.“
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