„Jeden Dienstag kommen zwischen 15 und 20 Kunden“

Renate Moog (l.), Leiterin der „Kleideroase“, sortiert zusammen mit Olga Henneberger Kleidung. Foto: pr (Foto: Foto: pr)

Ein Jahr „Kleideroase“ der Freien Christengemeinde Harburg in der Stader Straße 224

Viele Menschen in Harburg müssen mit wenig Geld über die Runden kommen. Sie sind angewiesen auf Sozialkaufhäuser wie „Fair-Kauf“ oder „Spenda Bel“ im Küchgarten, in denen überwiegend gebrauchte Waren sehr günstig angeboten werden. Im Sommer 2010 ist die „Kleideroase“ der Freien Christengemeinde Harburg hinzugekommen.
Mit viel ehrenamtlichem Aufwand und mit finanzieller Unterstützung durch das Hamburger Spendenparlament wurden die Räume an der Stader Straße 224 eingerichtet. In der „Kleideroase“ bekommen Besucher für wenig Geld Kleidung, teilweise sogar neuwertig, sowie vielerlei Haushaltsartikel.
Wer darf in der „Kleideroase“ kaufen? Jeder, der Hartz IV, Wohngeld oder Bafög bezieht und dieses auch belegen kann. Wichtig: „Um Missbrauch zu vermeiden, ist die Abgabe begrenzt“, erläutert Klaus Bader, Initiator des Projekts.
Während der wöchentlichen Öffnungszeit, immer dienstags von 14 bis 16 Uhr, kommen immer zwischen 15 und 20 Besucher - darunter inzwischen auch viele Stammkunden, viele mit ausländischen Wurzeln. Bader: „Die meisten Kunden sind Familien.“ Rentner und junge Erwachsene schauen nur selten vorbei. Einzugsbereich ist der gesamte Süderelberaum. „Im Einzelfall kommen Kunden sogar aus Buchholz“, weiß Klaus Bader.
Aktueller Tipp: Jetzt, wo die kalte Jahreszeit vor der Tür steht, gibt es in der „Kleideroase“ äußerst günstige Winterkleidung.
Neu: An jedem ersten Dienstag im Monat hat die Kleideroase von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Kleideroase
Stader Straße 224
(erreichbar mit Buslinie 141)
Öffnungszeiten: dienstags 14 bis 16 Uhr. Jeden ersten Dienstag im Monat 14 bis 18 Uhr.
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