„Ja zur Nö“macht weiter

Noch im Juni nahm die Initiative „Ja zur Nö“ das Grundstück in der Nöldekestraße 19 symbolisch per Gartenarbeit in Besitz. Doch den Zuschlag erhielt eine Musikschule. (Foto: Foto: pr)

Nach der Neuvermietung des ehemaligen Freizeitzentrums sortiert sich die Initiative neu

Jan Paulo, Harburg
Seit dieser Woche ist das Haus Nöldekestraße 19 wieder vermietet. Eine Musikschule zieht in das Gebäude des früheren Freizeitzentrums (FZ). Damit ist das Anliegen der Initiative „Ja zur Nö“, hier ein nicht kommerzielles soziales Kulturzentrum zu betreiben, erst einmal vom Tisch.
Doch nach Auskunft von Henning Tants, Vorstandssprecher der für die Vermietung zuständigen Sprinkenhof AG, war die Initiative bisher noch nicht einmal dort vorstellig geworden. Das bestreitet „Ja zur Nö“-Sprecher Gerrit Mencke: „Wir haben unser Interesse in zahlreichen Telefonaten und direkten Begegnungen zum Ausdruck gebracht“, sagt er. „Seit Oktober letzten Jahres sind wir mit dem Sozialraummanagement im Gespräch.“ Von der endgültigen Entscheidung zur Vermietung habe man allerdings erst aus dem Wochenblatt erfahren.
Was nun aus der Initiative wird, ob und welche anderen Gebäude ins Visier genommen werden, ist noch offen. „Auf jeden Fall machen wir weiter, denn inzwischen hat unser Kozept für ein selbstverwaltetes, unkommerzielles und soziales Zentrum in Harburg über 100 Unterstützer“, so Mencke. Die ehemalige Polizeiwache komme jedoch nicht in Frage. „Die Räume dort sind top in Schuss, die Mieten können wir uns als ehrenamtliche Initiative nicht leisten“, erklärt der Harburger. „Doch Leerstand gibt es in Harburg noch mehr als genug, wir sind noch längst nicht am Ende.“
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