In Harburg gibt’s kaum Fahrradleichen

Das verrostete Rad ist bereits fast völlig überwuchert. Ob der Besitzer es vergessen hat? Foto: srhh

Am Freitag startet im Hamburger Süden
die Aktion „Schrotträder entfernen“

Bezirksämter und Stadtreinigung wollen Hamburg sauberer machen. Seit Montag läuft die Aktion „Schrotträder entfernen“. Am Freitag, 24. April, ist der Bezirk Harburg an der Reihe. Den Aufwand könnte man sich sparen. In Harburg gibt’s kaum Fahrradleichen.
Vor über zwei Wochen hatten Mitarbeiter der Bezirksämter hamburgweit 400 angekette, meist verkehrsuntaugliche Altfahrräder mit roten Aufklebern markiert. Die Räder, die bis jetzt nicht entfernt wurden, werden nun abgeflext und verschrottet. Allein 120 Fahrradleichen standen in Eimsbüttel rund um den Heußweg.
Auch der Bezirk Harburg beteiligt sich an der Aktion. Nötig wäre es nicht. „Harburg hat definitiv kein Fahrradschrott-Problem“, bestätigt Andree Möller (Stadtreinigung Hamburg). Ganze acht Schrotträder stehen aktuell auf der Liste. Im Vorjahr wurden im Bezirk insgesamt 22 Fahrradleichen entdeckt, von denen letztlich acht in die Schrottpresse kamen.
Zum Vergleich: In ganz Hamburg wurden 2014 über 3.000 Schrotträder entfernt.
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