Immer im Einsatz für ihren Stadtteil Heimfeld

Die Jury-Mitglieder Uschi Hoffmann (li.) und Britta Blinkmann (re.) freuen sich über die diesjährigen Heimfeld-Preisträger: Sabine und Lars Pahl, Nurhan Akin, Ralf Kaden und Rainer Lassen-Tams (v.li.). Foto: sl

Rolf Kaden, Rainer Lassen-Tams, Sabine und Lars Pahl sowie Nurhan Akin mit Heimfeld-Preis ausgezeichnet

Ich wohne doch nicht isoliert auf einer einsamen Insel“. Der Heimfelder Ralf Kaden reagiert geradezu erstaunt auf die Frage, warum er sich für seinen Stadtteil engagiert. Für ihn ist seit vielen Jahren klar, dass etwas tun muss, wenn er in einer lebendigen Nachbarschaft wohnen will. Und so leiht er sich seit 2006 regelmäßig in seiner Firma einen LKW mit Kran zum Heimfelder Stadtteilfest und organisiert dort das sehr beliebte Kistenstapeln. Dafür wurde er jetzt im Rahmen des Neujahrs-Empfangs mit dem Heimfeld-Preis geehrt.
Die sechsköpfige Jury hatte auch in diesem Jahr wieder die Qual der Wahl. 15 Privatpersonen und zehn Menschen aus Heimfelder Institutionen standen zur Wahl. Alle Kandidaten zeichnet aus, dass sie sich ehrenamtlich für Heimfeld und seine Bewohner engagieren. Teilweise machen sie dies in ihrer Freizeit. Teilweise sind sie im Rahmen ihres Jobs schon dicht dran an den Menschen im Stadtteil und entwickeln von hier aus Ideen, das Leben zu verbessern.
Zu den Preisträgern, die im Stadtteil arbeiten, gehört in Rainer Lassen-Tams. Er leitet seit knapp 20 Jahren die Kita in der Bissingstraße und arbeitet seit Jahren daran, „die Betreuungssituation von benachteiligten, behinderten und nichtbehinderten Kindern im Stadtteil zu verbessern“, wie es in der Begründung der Jury hieß. Er selber findet es unglaublich einfach, sich im Stadtteil zu engagieren, „weil es hier so viele engagierte Menschen mit guten Ideen gibt und man nie das Gefühl hat, allein zu kämpfen“, sagte er.
Solche Leute würden die nächsten Preisträger gern noch finden. Sabine und Lars Pahl sind seit vielen Jahren in der Jugendarbeit der St. Paulus-Gemeinde aktiv. Sie organisieren Ausflüge und kleine Reisen, sie basteln, backen, toben und spielen mit Kindern und außerdem sind sie immer zu Stelle, wenn helfende Hände benötigt werden. „Aber wir könnten gut noch ein paar ehrenamtliche Helfer gebrauchen“, sagt das Ehepaar.
Die letzte im Bunde der Preisträger ist Nurhan Akin, die seit 14 Jahren im Treffpunkthaus die Kinder der Spielplatzgruppe betreut. „Ich liebe Kinder“, sagt die Heimfelderin, „und wenn ich die Kleinen lachen sehe, dann bin ich glücklich.“ Alle Preisträger haben eine Urkunde, Blumen und 50 Euro bekommen.
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