Ihre „Prankbank“ verdiente Millionen

Ob sie alle Bankkaufleute werden? Die erfolgreichen Heisenberg-Gym-nasiasten Janik Pahl, Sebastian Schween, Leonard Sülwald und Nikolai Ulrich bei der Preisverleihung in Berlin. Foto: pr

Vier Schüler des Heisenberg-Gymnasiums erreichen dritten Platz in bundesweitem Bank-Wettbewerb

Aufpassen im Unterricht kann sich lohnen. Ein vierköpfiges Schülerteam des Heisenberg-Gymnasiums hat beim Wettbewerb für „Schulbanker“ in Berlin den dritten Platz belegt und 3.000 Euro gewonnen.
Der Bundesverband der deutschen Banken führt diesen Wettbewerb seit 14 Jahren jährlich durch. Schülern sollen sich hier mit Entscheidungen auseinandersetzen, wie sie auch von „richtigen Bankern“ zu treffen sind. Insgesamt nahmen rund 4.000 Schüler in 850 Teams teil.
Allein vom Heisenberg-Gymnasium waren 16 Teams am Start, von denen sich zwei für das Bundesfinale in Berlin qualifizierten. Leider durfte laut Reglement nur ein Team pro Schule im Finale dabeisein. Auf die Reise gehen konnte das Team der „Prankbank“, zu dem Janik Pahl, Sebastian Schween, Leonard Sülwald und Nikolai Ulrich gehören.
„Man fängt quasi bei Null an und simuliert in verschiedenen Spielrunden das Geschäftsgebaren einer durchschnittlichen Bank,“ erklärten die Vier. „Wir haben in unserem ersten Geschäftsjahr, also in der ersten Spielrunde, eigentlich nichts verkehrt gemacht, aber so ziemlich alles richtig. In den folgenden drei Geschäftsjahren haben wir dann das Erreichte nicht nur verwaltet, sondern unser Kapital weiter verwendet, etwa anderen Banken Geld geliehen. Am Ende standen wir mit Rücklagen von gut 63,7 Millionen und einem Gewinn von 30,7 Millionen Euro da.“ Für das nötige Fachwissen hatte Wirtschaftslehrer Marco Malitius gesorgt.
Wie wars in Berlin? „Die Stimmung war riesig,“ berichteten die „Prankster“. „Jede Gruppe hatte ein eigenes Hotelzimmer und traf dort im Team die Geschäftsentscheidungen für die nächste Runde. Wir waren eigentlich immer schnell fertig und haben dann versucht, die anderen Banken durch Telefonstreiche aus der Ruhe zu bringen. Hat gut geklappt!“
Was passiert jetzt mit den gewonnenen 3.000 Euro? „Das Geld soll unserem Profil Wirtschaft/Gesellschaft zu Gute kommen. Die Schüler sollen sich etwas überlegen“, Michael Wiegräfe (Heisenberg-Gymnasium).
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.