"Ich möchte nirgendwo anders wohnen"

Regine Marx lebt sehr gern in Harburg. Foto: sl

Was halten Harburger von ihrem Bezirk? Das Wochenblatt fragt nach. Heute bei: Regine Marx

Aufgewachsen in Harburg, hat es Regine Marx zwischendurch auch mal 14 Jahre nach Wilhelmsburg verschlagen. „Aber als unser Sohn ein bisschen größer wurde, haben mein Mann und ich etwas anderes gesucht“, berichtet die 49-Jährige. Die Familie suchte überall nach einem kleinen Häuschen und wurde schließlich in Eißendorf fündig. „Ein Traum“, sagt Regine Marx. „Meine Eltern wohnen in der Nähe, wir sind in fünf Minuten in der Haake und gleichzeitig ist es auch keine Entfernung, um in die Hamburger Innenstadt zu kommen. Ich möchte nirgendwo anders wohnen.“
Ganz besonders freut sich die ganze Familie Marx über die Nähe zum Wald, weil in wenigen Wochen ein Familienhund in den Haushalt einziehen wird. „Außerdem ist das hier am Hainholzweg eine schöne Mischung. Hier wohnen alte und junge Menschen, unsere Nachbarn sind sehr, sehr nett und es ist nicht so spießig.“
Regine Marx ist begeistert vom Phoenix-Center, von der gelungenen Architektur und der schönen Mischung der Geschäfte. Gleichzeitig bedauert sie die Entwicklung in der Lüneburger Straße. „Ich finde es sehr schade, dass die alteingesessenen Geschäfte schließen oder dauernd auf der Kippe stehen wie Karstadt“, sagt sie.
Aufregen kann sich Regine Marx über das Thema Kultur in Hamburg. „Es ist wahnsinnig, was man als Familie bezahlen muss, wenn man mal ins Theater oder ins Musical gehen will. Da sind mit der Fahrkarte und einem Getränk ja ganz schnell mal 100 Euro weg. Wer kann sich das denn leisten?“ fragt die kaufmännische Angestellte. „Ich bin auch schon mal ganz gespannt auf die Elbphilharmonie. Ich würde sehr gern dort mal ein Konzert erleben, aber ich bezweifle, dass man sich das als Normalbürger leisten kann.“
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