"Ich möchte nie wieder zurück nach Zeven"

Angelika Enem möchte nie wieder zurück nach Zeven. Foto: sl

Serie: Harburger kommen zu Wort. Heute: Angelika Enem

Angelika Enem lebt sehr gern in Harburg. „Ich bin in Zeven geboren und aufgewachsen, aber mein Mann hat sich in Hamburg bessere Arbeitschancen ausgerechnet und so sind wir vor zehn Jahren nach Harburg gezogen“, berichtet die 52-Jährige. Zusammen mit Sohn Jermain wohnt die Familie in Wilstorf. „Dort ist es perfekt. Ich habe Aldi und Penny vor der Tür zum Einkaufen. Zum Bummeln gehe ich nur zehn Minuten bis ins Phoenix-Center. Es ist nicht weit zur Außenmühle. Ich möchte nie wieder zurück nach Zeven.“

Besonders der Außenmühlen-Park hat es Angelika Enem angetan. Im Sommer könne man dort prima auf den Wiesen sitzen und im Winter gäbe es genug kleine Berge zum Rodeln.
Gestaunt hat die Reinigungsfachkraft allerdings über die Mentalität der Harburger. „Das ist ja doch ein ganz eigener Menschenschlag“, sagt sie. „Man muss schon auf sie zugehen und sie einfach anquatschen, dann lächeln sie auch. Ich war früher sehr oft in Bremen. Dort kommt man viel leichter mit den Menschen ins Gespräch.“
Begeistert ist Angelika Enem, was sich inzwischen im Phoenix-Viertel entwickelt hat. „Am letzten Wochenende war das Seifenkistenrennen um den Phoenix-Cup. Das hat mir sehr gefallen. Natürlich auch, weil mein Sohn einer der Rennfahrer war. Aber auch, weil das ganze Fest sehr gelungen war. Das ist ein sehr lebendiges Viertel geworden.“
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