Hossa im Hafen

Sie freuen sich auf den zweiten Harburger Discomove und hoffen auf 20.000 Besucher: Rainer Doleschall, Bernd Langmaack, Dirka Grießhaber, Andreas Behrens und Peter Henning (hintere Reihe v.l.) sowie Thorsten Schlage und Maja Lauinger (vorn). Foto: sl

Am 22./23. Mai findet im Binnenhafen der zweite Disco-Move statt

Von Sabine Langner.
Wer Rex Gildo, Donna Summer und Hot Chocolade liebt, sollte jetzt schon mal langsam anfangen, die Schränke nach weißen Socken, glitzernden Stirnbändern und Schlaghosen zu durchsuchen. Denn diese modischen Sünden stehen am Wochenende 22. und 23. Mai im Binnenhafen wieder ganz hoch im Kurs. Harburg feiert den zweiten Disco-Move.
Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr rechnen Veranstalter Bernd Langmaack und Thorsten Schlage vom HTB mit noch mehr Resonanz. „2014 haben rund 15.000 Menschen das Spektakel auf den Straßen und auf den Trucks verfolgt“, berichtet der Langmaack stolz, „In diesem Jahr hoffen wir auf mehr als 20.000 Besucher, zumal sich fast 50 Prozent mehr Trucks angemeldet haben, darunter sogar einer aus Berlin.“
Los geht die Party am Freitag, 22. Mai, um 16 Uhr mit der Eröffnung des Discozeltes am Kanalplatz. Schillernder Höhepunkt soll ein Feuerwerk sein, das um 21.30 Uhr am Lotsekai startet.

Drei Runden durch
den Binnenhafen

Der eigentliche Disco-Move startet am Sonnabend, 23. Mai, um 15 Uhr. 14 Trucks haben sich angemeldet. Dazu kommen noch Spielmannszüge, Tanzgruppen, Cheerleader und Privatautos. Sie starten am Kanalplatz, fahren über die Blohmstraße den Karnapp entlang und biegen anschließend in den Schellerdamm ein. Dreimal soll die Strecke gefahren werden. Jeder Tour dauert etwa eineinhalb Stunden. Die Harburger Schloßstraße, wo die Bauarbeiten bis dahin fertig sein sollen, wird zur Fußgängerzone und Rettungsgasse. Musikalisch begleitet wird das Ganze von zwei Musiktürmen. Der Radiosender 90,3 baut seinen Turm auf dem Kanalplatz auf. Ein zweiter steht an der
Ecke Schloßstraße/Kanalplatz.
Nach dem Ende des Discomoves, etwa gegen 19 Uhr, kann im Partyzelt am Kanalplatz weiter gefeiert werden. Um ganz nebenbei auch noch ein gutes Werk zu tun, werden Jugendliche vom HTB mit Sammelbüchsen herumgehen und Geld sammeln für das Harburger
Hospiz, das Jugend-Café des HTB sowie für ein Fest für die Flüchtlinge des Wohnschiffs„Transit“, das direkt an der Partymeile liegt.
Ob die Flüchtlinge den Spaß des Feuerwerkes verstehen? Bei der Silvesterböllerei rund um den Harburger Schwarzenberg haben nach Auskunft von Ärzten vor allem die Kinder mit absoluter Panik reagiert.
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