Hilfe für die Engelbek

Schon seit zwei Jahren wird an der Renaturierung der Engelbek gearbeitet. Foto: Nabu

NABU lädt am 24. März zum Gewässernachbarschaftstag

Die Engelbek soll wieder ein lebendiger Bach werden. Seit zwei Jahren treffen sich, organisiert vom Naturschutzbund, regelmäßig freiwillige Helfer am schmalen Stadtbach. Durch unterschiedliche Maßnahmen, etwa durch den Einbau von Strömungslenkern aus Holz, werden die Lebensräume für Fische verbessert. „Wir haben schon viel für die Engelbek tun können“, weiß NABU-Projektleiterin Christina Wolkenhauer. Am Sonnabend, 24. März, steht die nächste Hilfsaktion auf dem Programm.
Hintergrund: Die Engelbek, ein schmales Bächlein, das von Sinstorf durch den Außenmühlenteich in den Seevekanal fließt, war in den 70er Jahren begradigt, tiefer gelegt und befestigt worden. Ein Schicksal, das auch viele andere Bäche ereilte. Was damals gängige Praxis war, ist heute Gegenstand aufwändiger Renaturierungsmaßnahmen.
Bereits mit einfachen Mitteln lässt sich mehr Natur in Hamburgs Bäche bringen. So haben die Schüler des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums und die NABU-Gruppe Süd zusammen mit dem Bezirk Harburg in den vergangenen Jahren Kies und Holz in das Bachbett eingebracht. Diese Maßnahme wird auch bei der kommenden Gewässerschutzaktion fortgesetzt. „Es ist toll, wenn man den Helferinnen und Helfern den Erfolg der letzten Maßnahmen vor Ort zeigen kann. Das motiviert dann umso mehr für den Einsatz“, betont Christina Wolkenhauer. Das Material stellt das Bezirksamt Harburg.
Wer am 24. März beim Gewässernachbarschaftstag an der Engelbek mitmachen möchte, muss sich bis einen Tag vorher unbedingt anmelden. Weitere Infos sowie den genauen Treffpunkt gibt’s bei Eike Schilling (NABU Hamburg) unter S 69 70 89-13 sowie per Mail unter Schilling@NABU-Hamburg.de.
Wichtig: Bitte feste Kleidung und Regenschutz mitbringen. Für Wathosen, Arbeitshandschuhe und Werkzeuge sowie ein gemeinsames einfaches Mittagessen sorgt der NABU.
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