Heisenberg-Gymnasium ist eine gesunde Schule

Sie haben beim Aktionstag das beste Frühstück auf den Tisch gezaubert: Lynn Isken (14), Umut Gül (13), Katrin Janota (13) und Leon Holtmann (14) werden auf auf der Klassenreise im Februar für gesundes Essen sorgen. Foto:ast
„Unser Obstsalat war einfach der beste“, sagt Lynn Isken. Die 14-jährige Schülerin des Heisenberg-Gymnasiums hat gemeinsam mit ihren Klassenkameraden der 8 d beim Aktionstag „Gesunde Schule“ das beste Frühstück aufgetischt. Frisch gepresster Orangensaft, Bio-Müsli und Vollkornbrötchen haben die Jury aus Schülern und Lehrern überzeugt.
Wer aber denkt, „gesunde Schule“ habe nur etwas mit einem gesunden Pausenbrot zu tun, der irrt. „Hier geht es von der Organisation des Stundenplans, über Arbeitsplätze für die Lehrer bis hin zur Identifikation mit der Schule“, erklärt Schulleiter Rolf Harms. Damit sich Schüler und Lehrer in ihrer Schule wohl fühlen, sollen immer mehr gesundheitsfördernde Elemente im Schulalltag verankert werden.
Dass das an der Schule funktioniert, hat das Harburger Gymnasium bereits in den vergangenen Jahren bewiesen: Zum dritten Mal wurde ihm das Zertifikat „Gesunde Schule“ von der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung (HAG) verliehen, die unter anderem von der Gesundheitsbehörde und den Krankenkassen unterstützt wird.
Themen wie Suchtprävention, Bewegungsförderung oder Stressbewältigung stehen bereits seit geraumer Zeit auf dem „Stundenplan“. Doch den Lehrern und Koordinatoren des Projektes Delphine Hörner und Jörn Marciniak reichte das nicht. „Wir wollten die vielen verschiedenen Ideen und Ansätze irgendwie bündeln“, sagt Delphine Hörner. Sie sind dann auf eine Untersuchung der Leuphana-Universität Lüneburg gestossen. Gemeinsam mit der DAK werden bundesweit 28 Schulen auf dem Weg zur „Gesunden Schule“ wissenschaftlich begleitet. Für insgesamt drei Jahre gehört auch das Heisenberg Gymnasium dazu. Gerade ist Halbzeit für alle Beteiligten - und die Bilanz ist postitiv: Noch mehr Ideen konnten umgesetzt werden, so zum Beispiel die Einführung von Schulsanitätern oder das Einrichten von Lehrer-Arbeitsplätzen.
Ein postives Fazit zieht auch die Klasse 8 d: Sie können nicht nur ein gesundes Frühstück zubereiten, während der Ski-Klassenreise im kommenden Februar werden sie die gesamte Verpflegung organisieren und die Mahlzeiten zubereiten. Der gesunde Speiseplan steht schon, jetzt wird zu Hause geübt. Schliesslich sollen 30 Leute satt werden - gleichzeitig!
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