Harburgs DRK braucht neue Mitglieder

Saskia Kählke, Patrick Eschberger, Marcel Kranewitz, Kai Kählke, Rene Kählke, Klaus Plewka und Sven Wagner (v.l.) sind für das Deutsche Rote Kreuz unterwegs, um Unterstützer zu gewinnen. Foto: pr (Foto: Foto: DRK)

Seit 2001 sank die Mitgliederzahl von gut 10.000 auf jetzt 7.000

Jeder kann mehr Geld gebrauchen - auch das Harburger DRK. Noch bis Ende Oktober sind im Bezirk sieben Werber unterwegs, um neue DRK-Mitglieder zu finden. Die Werber tragen rot-weiße DRK-Uniformen, können sich ausweisen und dürfen kein Bargeld annehmen. Sie erhalten für ihren Einsatz ein festes Grundgehalt und für jedes neue fördernde Mitglied eine Provision, deren Höhe vom Mitgliedsbeitrag abhängt.
Das Harburger DRK hatte vor zehn Jahren gut 10.000 fördernde Mitglieder, mittlerweile sind es nur noch 7.000. Damit fällt der Rückgang vergleichsweise geringer aus als in ganz Hamburg. Im Jahr 2001 waren hamburgweit 75.000 DRK-Mitglieder registriert, heute gerade noch 45.000.
Das Problem: Die fördernden Mitglieder bilden unverändert das finanzielle Rückgrat der ehrenamtlich getragenen DRK-Arbeit. Projekte wie das „Kriseninterventionsteam“, das sich nach schweren Unfällen, Tötungsdelikten oder Suiziden um Angehörige kümmert, oder „Kinderteller“ (kostenlose Mittagessen für Kinder in Neuwiedenthal) werden mit Hilfe von Beiträgen finanziert.
Was kostet die Mitgliedschaft beim DRK? „Darüber entscheidet jedes Mitglied selbst. Wir wünschen uns aber einen Beitrag ab zwei Euro monatlich. Durchschnittlich unterstützen die Harburger ihr Rotes Kreuz derzeit mit etwa 65 Euro jährlich, also fünf bis sechs Euro im Monat“, sagt Harburgs DRK-Sprecherin Kim Friedrichs.
Übrigens: Das DRK Harburg plant, in seinen Kindertagesstätten die Betreuungszeiten zu verlängern. Auch soll während der Ferien durchgehend geöffnet sein. „Damit machen wir unsere Kitas attraktiver und kundenfreundlicher“, versprach Harburgs DRK-Vorsitzender Peter Wigger auf der Mitgliederversammlung.
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