Harburger Theater: fast 23.000 Besucher

Die Komödie „Achterbahn“ mit Peter Bongartz und Susanne Schäfer hatte gerade Premiere. Weitere Vorstellungen gibt es am 4./5./12./13./14. und 20. April. Foto: pr

Auslastung auf 72 Prozent gestiegen - Comedy-Abo erfolgreich

Axel Schneider gibt sich ratlos. „Ich habe bis heute nicht verstanden, wie Spielpläne in Harburg funktionieren.“ Doch so ganz verkehrt kann Schneider, seit nunmehr neun Jahren Intendant des Harburger Theaters, bei der Zusammenstellung nicht gelegen haben. In der laufenden Spielzeit besuchten bislang 22.800 Gäste die Harburger Bühne. Die Auslastung stieg auf 72 Prozent (2010/11: 70 Prozent; 2009/10: 76 Prozent), die Zahl der Abonnenten bröckelte auf hohem Niveau leicht auf knapp 1.400. Zur Erinnerung: Axel Schneider startete in Harburg mit 350 Abos.
„Das Problem mit dem ‘Sprung über die Elbe’ haben wir gar nicht“, kommentierte die stellvertretende Intendantin Nuca Selbuz zufrieden. „Unsere Besucher kommen aus ganz Hamburg.“
Für den lang ersehnten Ausbau der Bühne liegen die Pläne fertig in der Schublade. Allerdings ist völlig unklar, wann das 1,2 Millionen Euro teure Projekt tatsächlich umgesetzt wird. Derzeit fehlt das Geld.
Und was steht in der neuen Spielzeit auf dem Programm? Im Beziehungsdrama „End of the Rainbow“ (Premiere 18. 10.) wird das Leben der amerikanischen Schauspielerin und Sängerin Judy Garland nachgezeichnet. In der Hauptrolle: Marion Martienzen.
Als leidenschaftliche, aber auch derb polternde Matrone wird Nina Petri in „Seine Braut war das Meer und sie umschlang ihn“ (15. 11.) singend die Bühne erobern. „Das Stück ist ihr auf den Leib geschrieben“, urteilt Axel Schneider. Als Weihnachtsstück für die ganze Familie gibt es „Das Dschungelbuch“ (1. 12.).
Außerdem auf dem Plan: Der Harburg-Klassiker mit Hans Scheibner „Wer nimmt Oma?“ (14. 12.), „Vier Männer im Nebel“ (10. 1.), „Sylt - ein Irrtum Gottes“(30. 1), „Die Vermessung der Welt“ (21. 2.) sowie „Uns geht’s ja noch gold“ nach dem Roman von Walter Kempowski (3. 4. 2013, Regie: Axel Schneider).
Zum Comedy-Abo gehören „Schillers sämtliche Werke ... leicht gekürzt“ (20.1.), sowie Auftritte von Jochen Busse (16.2.), Mathias Richling (28.4.) und Henning Venske (20.3.).
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.