Harburg hat ein WUZ

Auf einem 11.000 m² großen Grundstück am Neuländer See sind mehrere Gebäude für den Umweltunterricht und für den Schul- und Vereinsport entstanden. Foto: pr

Wassersport- und Umweltzentrum Neuländer See eingeweiht

So etwas gibt’s nur in Harburg. Am Neuländer See ist ein Wassersport- und Umweltzentrum (WUZ) entstanden. Nach gut 18-monatiger Bauzeit wurde das 900.000 Euro teure Projekt jetzt eingeweiht.
Auf einer Fläche von 11.000 Quadratmetern stehen sechs Gebäude, darunter ein Bootshaus, ein Pavillon für die Segler, ein Doppelpavillon für die Angler und ein „Grünes Klassenzimmer“ mit Forschungs- und Untersuchungsgeräten. Das nicht kommerzielle WUZ, ein Öko-Projekt mit Dachbegrünung, Photovoltaik und Pelletheizung, wird vom Verein „Wassersportgemeinschaft Neuländer See“ betrieben, dem die Schulbehörde, der Angelsportverein Harburg-Wilhelmsburg sowie die Segelvereinigung Sinstorf angehören.
Das Besondere: Die gesamte Anlage wird nicht nur von Seglern und Anglern genutzt, sondern auch Schulen aus der Region offen stehen. So können Schüler nach dem Biologie-Unterricht die Sportstunde im Ruderboot absolvieren und anschließend am Nachmittag auch noch die Angebote der Vereine nutzen.
Die Idee für das WUZ wurde 2002 entwickelt, als das Hamburger Sportamt zu einem Termin an den Neuländer See geladen hatte. Ehe die Finanzierung gesichert war, vergingen dann einige Jahre. Die Baukosten teilen sich die Schulbehörde (260.000), die Stadtentwicklungsbehörde (150.000), die Umweltbeörde (150.000), das Sportamt (190.000) und die Bezirksversammlung Harburg (120.000). 30.000 Euro steuern der Angel- und der Segelverein bei.
Die laufenden Kosten werden pro Jahr auf 3.000 bis 6.000 Euro geschätzt.. Wie wird das finanziert? „Angelsportverein, Segelverein und auch die Schulen müssen für die Nutzung anteilig aufkommen“, erklärt Sören Schumacher (Wassersportgemeinschaft). Einnahmen erhofft sich die Wassersportgemeinschaft durch die 200m2 große Solaranlage. Schumacher: „Sie ist so ausgelegt, dass der benötigte Strom und hoffentlich auch etwas mehr selbst erzeugt werden kann.“
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