„Harburg 2“ ist in Betrieb

Bei der Einweihung des neuen Busdepots: Harburgs Baudezernent Jörg Penner, Ulrike Riedel (Vorstand Hochbahn) und und Betriebshofmanager Jan Kobza (v.l.).

Hannoversche Straße: Neues Busdepot nach einem Jahr Bauzeit feierlich eröffnet - Baukosten: rund zwölf Millionen Euro

In Harburg gibt’s ein weiteres Busdepot. Nach zwölfmonatiger Bauzeit wurde die Busabstellanlage an der Hannoverschen Straße jetzt eröffnet. Die Hochbahn nennt den Komplex „Betriebshof-Nebenstandort Harburg 2“.
Seit 1902 exisitiert in Wilstorf an der Winsener Straße der Betriebshof „Harburg 1“. Anfangs wurde die Fläche als Straßenbahnbetriebshof genutzt, dann als Busbetriebshof. Eigentümer und Betreiber ist die Hochbahn.
Inzwischen platzt der Betriebshof längst aus allen Nähten. Die Fahrgastzahlen haben zugenommen, die Zahl der
Busse ist gestiegen, auch deren Größe. Neben normalen zwölf Meter langen Stadtbussen werden immer mehr 18 Meter lange Gelenkbusse eingesetzt. Es fehlte an Platz, um all die Fahrzeuge abzustellen.

Keine reine Busabstellanlage

Eine Fläche wurde gesucht und an der Hannoverschen Straße gefunden. Entstanden ist dort ein Betriebshof mit kleinen Bereichen für Verwaltung und Sozialräumen. Die Busse werden dort auch repariert und gewaschen.
Aus Sicht von Verwaltung und vieler Kommunalpolitiker wurde mit dem Bau der Busabstellanlage eine Chance vertan. Deren Wunsch war es, den Betrieb komplett an die Hannoversche Straße zu verlegen, die Flächen in der Winsener Straße aufzugeben und für den Wohnungsbau zu nutzen.

Der Nebenstandort auf einen Blick
• Betriebsgebäude bestehend aus einem Verwaltungstrakt inklusive Umkleide- und Aufenthaltsräumen mit Küchenzeile sowie drei Werkstattspuren
• Waschhalle
• Verkehrs- und Abstellflächen für 50 bis 60 Busse
• 100 Busfahrer und zehn weitere Mitarbeiter (Werkstatt, Waschanlage etc.)
• Stellflächen für Fahrräder und Motorräder sowie für 20 Pkw

Der Nebenstandort ist in die organisatorischen Abläufe des Busbetriebshofs Harburg an der Winsener Straße eingebunden. Beide Betriebe schicken täglich gut 140 Busse für 34 Linien auf die Straßen. Im Schichtdienst sind auf beiden Höfen etwa 340 Busfahrerinnen und Busfahrer tätig – und das Team wächst: Für den Nebenstandort werden bis zum Sommer rund 35 weitere Kollegen eingestellt, sodass hier mittelfristig insgesamt 100 Busfahrer im Einsatz sein werden. Insgesamt hat die HOCHBAHN 12 Millionen Euro in den neuen Bus-Standort investiert.
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