Hangstraße: Wohnen hier nur Falschparker?

Anwohnerin Nadine S. ärgert sich über die Dauerfalschparker in der Hangstraße. Foto: sl

Anwohnerin klagt: Gehwege und Feuerwehrzufahrten oft blockiert - BOD hat im Sommer keine Zeit, um hier zu kontrollieren

Nadine S. (Name der Redaktion bekannt) wohnt seit knapp fünf Jahren mit ihren beiden Kinder in der Heimfelder Hangstraße. Seitdem ärgert sie sich über Falschparker. Richtig sauer wird sie, wenn sie mit dem Kinderwagen auf die Straße ausweichen muss, weil der Gehweg zugeparkt ist.
„Man hat ja Verständnis, wenn sich hin- und wieder mal ein Auto im Halteverbot aufhält, aber nicht dass jeden Tag bis zu sieben Autos, ja sogar Kleintransporter dort parken und auch noch die Zufahrt für die Rettungsfahrzeuge blockieren “, schreibt die erboste Anwohnerin und fügt noch gleich hinzu, dass es ja durchaus freie Parkplätze in der Hangstraße gibt. „Aber ein paar Schritte zu laufen, tut den Fahrern wohl zu weh?“, fragt sie sich.
Gleichzeitig ärgert sich Nadine S. auch über die Harburger Polizei und das Ordnungsamt. Zahlreiche Beschwerden hätten auch nicht viel gebracht. Ab und zu wäre in der Vergangenheit mal ein Beamter vorbeigekommen und hätte Knöllchen verteilt. Aber seit einigen Wochen hat sie niemanden mehr gesehen. „Mein Vorschlag: Entfernt, die Haltverbotsschilder und stellt Parkuhren auf. Die öffentliche Sicherheit ja scheinbar nicht wichtig“, regt sich die junge Mutter auf.
Das mag das Bezirksamt so nicht stehen lassen. Allerdings sei es tatsächlich so, dass der Bezirkliche Ordnungsdienst (BOD) „in den Sommermonaten verstärkt die Grünanlangen bestreife“, räumt Bezirksamtssprecherin Petra Schulz, Pressesprecherin des Bezirksamtes ein. „Im Sommer gehört auch der Neuländer Baggersee mit zu unserem Revier, und die sieben bis zehn Mitarbeiter arbeiten in den Sommermonaten schon bis in die Abendstunden. Da bleibt nicht mehr viel Zeit für Strafmandate.“
Allerdings ist Heimfelds Bürgernaher Polizeibeamter Uwe Rose täglich auch in der Hang-straße im Einsatz, und er schreibt durchaus jeden Tag Falschparker auf. „Die Lage ist hier aber nicht anders als beispielsweise in der Friedrich-Naumann-Straße“, sagt er, Gleichzeitig weist darauf hin, dass die Alternative - ein absolutes Parkverbot - wohl auch nicht im Interesse der Anwohner sein könne.
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5 Kommentare zum Beitrag
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Nancy Haymann aus Harburg am 22.06.2012 um 06:50 Uhr  
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Heike Seifert aus Heimfeld am 22.06.2012 um 09:47 Uhr  
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