Hamburg mit der Kamera erforschen

Diese Fotos sind alle in den vergangenen Wochen im Projekt „Wir in Hamburg“ entstanden. Fotos: pr

Projekt „Wir in Hamburg“: Jugendliche aus Harburger Freizeittreffs und Flüchtlingskinder gehen zusammen auf fotografischer Entdeckungstour

Schulpflichtige Flüchtlinge sprechen meist nicht Deutsch. Kontakte zu gleichaltrigen Harburger Kindern und Jugendlichen gibt es kaum. „Das muss sich ändern“, dachte sich Lehrerin Monika Wolff, die an der Schule Maretstraße und in einer Harburger Erstaufnahme unterrichtet. Auf Grund ihrer Initiative machen jetzt die Schule Maretstraße, das Freizeitzentrum Feuervogel und der Mädchentreff Harburg Dolle Deerns gemeinsam beim Fotoprojekt „Wir in Hamburg“ mit.
Einmal pro Woche gehen „einheimische“ Jugendliche aus den Freizeiteinrichtungen zusammen mit Flüchtlingskindern auf Entdeckungstour. Im Freizeitzentrum Feuervogel immer dienstags, im Mädchentreff freitags. Die Gruppen haben Kameras dabei und halten ihre Eindrücke in Bildern fest. Mitmachen dürfen Jugendliche ab 14 Jahren, im Mädchentreff alle Mädchen ab zwölf Jahren.
„Mit dem Angebot wird versucht, den Kindern und Jugendlichen aus der Erstaufnahme auch außerhalb der Schulzeit eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten“, erläutert Pädagogin Wolff. „Durch Fotoaktionen und Ausflüge sollen die Flüchtlingskinder ihre neue Lebenswelt erforschen.“
Das Anfang 2016 gestartete Projekt ist vorerst auf zwei Jahre befristet. Für die Finanzierung sorgen Schul- und Sozialbehörde.
Die entstandenen Fotos sollen in verschiedenen Ausstellungen in Harburg gezeigt werden, unter anderem Mitte September im Elbcampus, Zum Handwerkszentrum 1.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.