Grünes Licht für Bauprojekt an Winsener Straße

Jetzt steht dem Wohnungsbau in der Winsener Straße nichts mehr im Wege. Foto: FEWA

Gutachter: Luftbelastung unter den Grenzwerten - dank des niedrigen Busdepot-Gebäudes gibt’s an der Straße bessere Belüftung

Von Bernhard Bruno.
Baugenehmigung lag schon länger vor, doch immer wieder gab es Zweifel an einem der größten Wohnungsbauprojekte im Bezirk Harburg. Gegenüber vom Harburger Busdepot in der Winsener Straße sollen 100 öffentlich geförderte Wohnungen entstehen – also ein ordentlicher Batzen von dem Versprechen des SPD-Senats, im Bezirk jährlich 600 Wohnungen zu bauen. Die Befürchtung: An dieser vielbefahrenen Hauptverkehrsstraße sind Lärm und Schadstoffbelastung schon am Limit, durch den Lückenschluss in der Bebauung spitze sich die Lage zu. Ständige Grenzwertüberschreitungen seien programmiert.
Die Große Koalition, aber auch die Linke und die Neuen Liberalen hatten immer wieder nachgehakt, jetzt herrscht Klarheit. Im Stadtplanungsausschuss trug Diplom-Physiker Dr. Bernd Burandt, geschäftsführender Gesellschafter der LAIRM Consult Gmbh, die Ergebnisse eines Gutachtens vor, das Wohnungsbauinvestor FEWA in Auftrag gegeben hatte.
Sein Fazit: Die Luftbelastung wird an den Fassaden der geplanten und der vorhandenen Wohnhäuser unter den gesetzlichen Grenzwerten bleiben. In Abstimmung mit dem Harburger Baudezernat hatte sich Burandt auf Stickoxyde und Feinstäube konzentriert, die bei zu hohen Konzentrationen zu erheblichen Gesundheitsstörungen und sogar zu Schäden führen können. „Das Busdepot ist vergleichsweise niedrig gebaut“, stellte Burandt fest. „Das wirkt sich günstig aus, weil es im Gegensatz zum nördlichen Teil der Winsener Straße für eine bessere Belüftung der Straße sorgt.“
Außerdem soll es wieder eine Luftmessstation geben. Baudezernent Jörg Heinrich Penner: „Ich gehe davon aus, dass sie noch in diesem Jahr eingerichtet wird.“
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Friedrich Körner aus Wilstorf | 11.06.2015 | 23:40  
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