Großeinsatz am Harburger Bahnhof

In den Metronom-Zügen nach Bremen und Uelzen mussten Polizisten Neonazis und Gegendemonstranten auseinander halten. Foto: lenthe

Nach Neonazi-Demo: Polizei muss Metronom-Züge begleiten

Brennende Barrikaden, Sachschäden in Millionenhöhe, 700 demonstrierende Rechtsradikale, über 4.000 Polizisten im Einsatz: Bei der Neonazi-Demo in Wandsbek herrschte im Hamburger Osten Ausnahmezustand. Während auf dem Rathausplatz Tausende friedlich gegen die Nazis demonstrierten, sorgten in Wandsbek etwa 1.000 Gegendemonstranten für heftige Ausschreitungen.
Bei der Abreise gerieten auf dem Harburger Fernbahnhof Neonazis und Gegendemonstranten aneinander. „Im Metronom nach Bremen herrschte eine explosive Stimmung. Fahrgäste wollten zunächst für die Neonazis kein Abteil vollständig räumen. Auf dem Fernbahnhof weigerte sich das Personal des Metronoms mit dem Zug und den Neonazis als Fahrgästen weiterzufahren. Kräfte der Bundespolizei rückten an und begleiteten den Zug auf der Weiterfahrt“, berichtet der Harburger André Lenthe.
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