Gottesdienst muss nicht einschläfernd sein

Eißendorfer Apostelkirche hat neues Konzept entwickelt: „Komm doch mal zum Punkt“

Was verbinden Sie mit dem Wort Gottesdienst? Viele Menschen denken an lange Predigten, an einschläfernde Lieder und an das für einen Sonntag sehr frühe Aufstehen. Doch Gottesdienste können auch anders sein. An der Eißendorfer Apostelkirche, Hainholzweg 52, haben sich über 20 Ehrenamtliche und Hauptamtliche ein neues Konzept ausgedacht: die Punkt-Gottesdienste. Los geht es am 21. September.

Wie unterscheidet sich ein Punkt-Gottesdienst von einem klassischen Gottesdienst? Der Unterschied beginnt schon mit der Startzeit: Jeden ersten und dritten Sonntag im Monat ist Beginn um 11 Uhr, an allen anderen Sonntagen erst um 18 Uhr. Auch die inhaltliche Gestaltung ist anders: eine Live-Band sorgt für mitreißende Musik. Lieder mit Rock-, Soul- und Pop-Einflüssen können leicht mitgesungen werden, da ein Beamer die Texte auf eine Leinwand projiziert.

Worum geht es in den Gottesdiensten?
Pastor Burkard Senf: „Wir greifen Fragen und Situationen auf, die Menschen beschäftigen, ob sie an Gott glauben oder nicht. Wie meistern wir Krisen in unserem Leben? Warum gibt es so viel Leid in der Welt? Wir laden die Menschen ein zu erfahren, welche Antworten die Bibel auf solche Fragen gibt.“
Dabei setzt die Gemeinde teilweise ganz neue Mittel ein: Gespielte Szenen durch eine Theatergruppe oder Fragen aus der Gemeinde an den Pastor nach seiner Predigt, gestellt von einem Gemeindemitglied, das den gesamten Gottesdienst moderiert.

Außerdem ganz neu? Erstbesucher erhalten ein Begrüßungspaket mit allen Infos zur Gemeinde und einem Gutschein für ein Mittagessen oder ein Getränk.
Als Service für junge Familien findet parallel zu den um 11 Uhr beginnenden Punkt-Gottesdiensten ein Kindergottesdienst, genannt „Schatzinsel“, statt.
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