Gianfranco Baruchello in der Sammlung Falkenberg

Gianfranco Baruchello selbst kommentierte seine Kunst mit den Worten: „Die Bilder sind nie zufällig, sondern folgen mysteriösen Regeln der Anordnung, die ich nicht erklären kann.“ Foto: pr

Retrospektive „Certain Ideas“ läuft noch bis 28. September in Harburg

In den beeindruckenden Räumlichkeiten der Kunstgalerie Sammlung Falkenberg, Wilstorfer Straße 71, wird noch bis Sonntag, 28. September, unter dem Titel „Certain Ideas“ die erste große Retrospektive des italienischen Künstlers Gianfranco Baruchello gezeigt.
Baruchellos Werke waren in mehr als 100 internationalen Einzelausstellungen und über 300 Gruppenausstellungen sowie mehrfach auf der Biennale in Venedig und der Documenta in Kassel zu sehen. Der 89-Jährige zählt zu den wichtigsten Künstlern, die in den 60er und 70er-Jahren ausgehend von New York, aber auch in Italien, Frankreich, Deutschland und Österreich der bürgerlichen Kultur repräsentativer Kunst und dem kommerziellen Kunstbetrieb den Kampf ansagten und eine kritische, politisch und gesellschaftlich ausgerichtete Kunst forderten.
„Die künstlerische Handschrift Baruchellos gründet auf der Spannung zwischen ausgeschnittenen Bildelementen und Wortfetzen, zwischen dreidimensionalen Objekten und der reinen Malerei, mit der er seine Werke teilweise oder auch vollständig überdeckt“, so Angelika Leu-Barthel, die Sprecherin der Sammlung Falkenberg.
Führungen werden angeboten donnerstags und freitags um 18 Uhr, sonnabends um 15 Uhr sowie sonntags um 12 Uhr, 15 Uhr und 17 Uhr. Gruppen-Sonderführungen sind täglich nach Absprache möglich. Anmeldung und nähere Infos unter Telefon 32 50 67 62 oder online unter www.sammlung-
Falkenberg.de
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