Gesucht: Regeln für den Binnenhafen

Dass jeder sein Boot dort abstellt, wo er will, soll es künftig im Binnenhafen nicht mehr geben. Foto: mag (Foto: Foto: mag)

Bezirksamt stellte Entwurf für die Nutzung der Wasserflächen vor

Von Marion Göhring. Harburg.
Seit der Bezirk Harburg für die Schloßinsel zuständig ist, muss er sich auch um die Wasserflächen kümmern. Die Frage, die jetzt beantwortet werden muss, lautet: Wer darf welche Fläche wie nutzen? Als das Bezirksamt seine Pläne jetzt öffentlich vorstellte, war im großen Sitzungssaal des Rathauses kein Platz mehr frei.
„Wir wollen, dass die Kriterien für die Nutzung für jeden transparent und nachvollziehbar sind“, sagte Harburgs Baudezernent Jörg Penner. „Ziel ist es, Hafenflair in Binnenhafen zu erhalten und dabei die Anforderungen der Stadtentwicklung zu berücksichtigen.“
Das Problem: Der Bezirk kann hier nur Rahmenbedingungen festlegen. Keine leichte Aufgabe für die „Landratten“. Muss sich die Planung an Land nach Eigentumsverhältnissen und Bebauungsplänen richten, gibt es auf dem Wasser noch andere Kriterien wie Wassertiefe und Brücken.
Klar ist, dass die Wünsche für die zukünftige Nutzung der Wasserflächen des Binnenhafens sehr unterschiedlich sind. So wollen viele Firmen ihre Wasserflächen auch weiterhin gewerblich nutzen. Denen sicherte Penner grundsätzlich Bestandsschutz zu. Weitere Wünsche: Wohnen auf dem Wasser, Platz für Traditionsschiffe, Liegeplätze für Sportboote sowie Platz für Kultur, Gastronomie und Veranstaltungen auf dem Wasser.
Im Groben versucht der erste Entwurf allen Wünschen gerecht zu werden. Doch bis zum endgültigen Plan werden noch viele Einzelgespräche geführt werden müssen.
Nur zwei Fragen konnten bereits endgültig beantwortet werden. Die Schleuse wird auch weiter rund um die Uhr in Betrieb sein. Die Kaimauer an Treidelweg wird saniert und soll 2014 fertig sein.
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