Gespendete Sachen umsonst kaufen

Gabi Carstensen, Waltraud Bock-Brce, André Jobst und Brit Frenzel (v.l.) von der Umsonstladen-Initiative haben in Heimfeld den zweiten Umsonstladen eröffnet. Foto: pa

Heimfeld: Verein ContraZt eröffnet Geben & Nehmen-Filiale

Von Jan Paulo.
Heimfeld hat einen zweiten Umsonstladen. In der Haakestraße 22, Ecke Gazertstraße, hat die Geben & Nehmen-Filiale eröffnet. Kleidung, Geschirr, Elektro- und Haushaltswaren gibt es nur noch am neuen Standort, Bücher, DVDs, CDs und Schallplatten sind weiter nur im bestehenden Umsonstladen, Nobleestraße 13a, erhältlich. Dort finden auch weiterhin die Veranstaltungen und Kurse statt.
„Seitdem unser Laden Am Wallgraben geschlossen ist, haben wir nach einem neuen zweiten Standort gesucht, denn es drängeln sich an einem Nachmittag schon mal 90 Kunden durch den Laden.“, erzählt André Jobst vom Träger-Verein ContraZt. „Doch in der Harburger Innenstadt sind die Mietpreise einfach zu hoch.“ Fündig wurde man dagegen nur knapp zehn Minuten Fußweg von der Nobleestraße entfernt in den Räumen eines ehemaligen Schokoladengeschäftes.
Die 30 ehrenamtlichen Mitglieder der Umsonstladen-Initiative hatten mit der Renovierung der Räume und dem Sortieren des ganzen Sortiments alle Hände voll zu tun.
Für die Bücher ist Brit Frenzel zuständig. „Als ich zum ersten Mal in den Umsonstladen kam, fand man sich zwischen unsortierten Bücherregalen kaum zurecht, jetzt kann man alphabethisch und nach Sparten in den Medien suchen“, erzählt sie nicht ohne Stolz.

Öffnungszeiten
Nobleestraße 13a: montags und dienstags von 10 bis 12 Uh, mittwochs von 17 bis 20 Uhr, freitags 16 bis 19 Uhr und sonnabends von 15 bis 17 Uhr.
Haakestraße 22: dienstags und mittwochs 10 bis 12 und 17 bis 19 Uhr, donnerstags 10 bis 12 Uhr und freitags 16 bis 19 Uhr.
Die Umsonstladen-Initiative sucht immer noch Mitstreiter, die gemeinsam mit ein bis zwei „Kollegen“ für zwei Stunden pro Woche einen der beiden Läden offen halten, Regale auffüllen und Kunden beraten.
Auch Ideen für Kurse, Lesungen oder andere Kulturveranstaltungen sind willkommen. Interessenten melden sich unter S 55 61 02 08. Auch Geld und Sachspenden für die beiden Läden, ich denen man übrigens unabhängig vom eigenen Einkommen umsonst einkaufen kann, sind jederzeit willkommen.
Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.umsonstladen-harburg.de
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