Gemeinsam wird's besser

Der 37-jährige Matthias Heckmann ist der alte und neue Citymanager Harburgs. Foto: sl

Citymanagement und Aktionsgemeinschaft in einem einzigen Verein zusammengeschlossen

SABINE LANGNER, HARBURG
Aktionsgemeinschaft City Harburg, Citymanagement, Initiative Sand – in den vergangenen Jahren haben viele Köche an dem Ziel gearbeitet, aus Harburg wieder eine attraktive City zu machen. „Jetzt ist Schluss mit dem Kuddelmuddel“, verspricht Karstadt-Chef Thomas Diebold. Ab sofort gibt es nur noch eine Institution und einen Ansprechpartner: den Verein Citymanagement Harburg. Der bisherige Citymanager Matthias Heckmann wird sich auch in den kommenden drei Jahren um Harburg kümmern.
Dafür stehen dem Verein 480.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Das seien zwar rund 100.000 Euro weniger als früher, räumt Matthias Heckmann ein, aber alle Anschaffungskosten, wie Büroeinrichtung und Herrichtung der Büroräume, seien ja auch abgeschlossen. „Insofern haben wir nicht weniger Geld als früher.“
Finanziert wird der Verein über die rund 50 Mitglieder. Je nach Größe der Verkaufsfläche wird bei den Einzelhändlern der Vereinsbeitrag berechnet. Dazu kommen noch mal 50.000 Euro aus den Sondermitteln der Bezirksversammlung.
Vorsitzender des neuen Vereins ist Thomas Diebold, sein Stellvertreter der Apotheker Peter Weber. In der Lenkungsgruppe treffen sich zukünftig Thomas Krause aus dem Phoenix-Center, Bernd Meyer aus der Sparkasse Harburg-Buxtehude, Jörg Heinrich Penner als Baudezernent und Thomas Diebold. Gemeinsam beschließen sie Maßnahmen für Harburg.
Eine der ersten Aktionen: Die Ausgabe der neuen Willkommenspakete für Studienanfänger der TU Harburg. „Zum ersten Mal hat sich diesmal auch die TU selbst an der Aktion finanziell beteiligt“, strahlt Matthias Heckmann. Eine weitere Maßnahme wird die Entfernung von Graffiti in der City.
Außerdem denken alle Beteiligten über ein Wegeleitsystem in Harburg nach. „Wir haben den Binnenhafen, die Außenmühle, den Schwarzenberg und noch vieles mehr“, sagt Thomas Krause. „Aber viele Fremde wissen nicht, wo das ist. Dafür brauchen wir Hinweisschilder wie in der Hamburger Innenstadt.“
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3 Kommentare
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Manfred Hagel aus Harburg | 08.09.2012 | 23:02  
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Volker Krutzke aus Harburg | 11.09.2012 | 18:21  
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Manfred Hagel aus Harburg | 11.09.2012 | 19:32  
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