Gegen das Vergessen

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages präsentiert das Ensemble Zimt am Freitag, 24. Januar, in der Kulturwerkstatt sefardische Lieder. Foto: pr

Kulturwerkstatt erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus

Mit drei Veranstaltungen, Vortrag, Kino und Konzert, erinnert die Kulturwerkstatt Harburg, Kanalplatz 6, anlässlich des Tages des Gedenkens ab dem heutigen Mittwoch, 22., bis Freitag, 24. Januar, an die Opfer des Nationalsozialismus.
Nach der bedingungslosen Kapitulation am 8. Mai 1945 gab es in Deutschland von heute auf morgen keine Nazis mehr. Jedenfalls fast. Die meisten Täter stilisierten sich nach dem Krieg als „Opfer“ alliierter Willkür. Der Vortrag mit Diskussion zum Thema „Das große Vergessen - BRD und Nazitäter“ beginnt am heutigen Mittwoch um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Der Streifen „Die Ermittlung, Oratorium in elf Gesängen“ beschäftigt sich mit dem Auschwitz-Prozess, der zwischen Dezember 1963 und August 1965 in Frankfurt am Main verhandelt wurde. Regisseur Peter Schulze-Rohr hat in seinem 1965 gleichzeitig an 15 Orten uraufgeführten dokumentarischen Theaterstück die Fakten über die KZ-Hölle auf Erden in Form des klassischen Theaters gebracht. Der eindringliche Film wird am Donnerstag, 23. Januar, um 20 Uhr gezeigt. Eintritt: fünf Euro.
Anlässlich des Holocaust-Gedenktages präsentiert das Ensemble Zimt dann am Freitag, 24. Januar, um 20 Uhr sefardische Lieder. Der Name des Ensembles ist abgeleitet aus der Liedzeile „Wenn das Meer aus Milch wäre und die Schiffchen aus Zimt ...“
Mit Zimt hat Sängerin Inge Mandos ein virtuoses Trio hinter sich: Gitarrist Andreas Hecht, der auf den spannungsgeladenen Stil Spaniens spezialisiert ist, Benjamin Stueck, der mit seiner Saz die Sinnlichkeit des Orients erklingen lässt und Yogi Jockusch, der mit seinen Trommeln den Puls des Morgenlandes trifft. Der Eintritt beträgt zehn Euro.
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