Forscher in Partylaune

Die Flaggen beim Buffet der Kulturen deuteten an, wohin die kulinarische Reise ging. Foto: tsi

Tolle Stimmung auf dem 19. Heimfelder Stadtteilfest

Von Andreas Tsilis.
Bessere Heimfeld-Experten als Karin Gülzow (80) und Regine Raddatz (80) gibt es kaum. Beide leben seit Jahrzehnten im Stadtteil. „Es ist schön zu sehen, was aus unserer ehemaligen Naumannstadt geworden ist“, erklärten die Seniorinnen einhellig. „Toll, was, im Stadtteil alles getan wird.“ Zum Beispiel wird gemeinsam gefeiert. Anwohner hatten jetzt die bereits 19. Auflage des Stadtteilfestes rund um die Friedrich-Naumann-Straße organisiert.
Unter dem Motto„Heimfeld forscht“ erprobten sich „Nachwuchswissenschaftler“ in verschiedenen Disziplinen wie Geheimschrift, Batteriebau, Sinnesforschung oder Robotik. Die Mischung aus Wissensvermittlung, Unterhaltung und Spiel kam nicht nur bei den den kleinen Forschern gut an. Selbst Erwachsene drängte es an die zahlreichen Aktionsstände, so wie Astrid Rabeler, die die Forschungsstationen überhaupt am Spannendsten fand.
Dass der gepriesene Gemeinschaftsinn auch kulinarisch Früchte trug, ließ sich am Buffet der Kulturen erschmecken. Die von Bewohnern und Treffpunkt-Kochgruppe beigesteuerten Spezialitäten aus aller Herren Länder waren als Gaumenschmeichler der absolute Renner.
Ebenso Hitverdächtig: Die bunte Mischung aus Sport, Spaß, Spiel, Tanz und Musik, präsentiert von über dreißig, der zumeist vor Ort ansässigen, Institutionen. Getrübt wurde die ausgelassene Stimmung nur vom erstmaligem Ausbleiben des „Kindertreffs“. Die erfolgreiche, sozial-integrative Einrichtung, fällt möglicherweise dem behördlichen Sparzwang zum Opfer. „Entschieden ist noch nichts“, kommentierte Bezirksamtsleiter Thomas Völsch.
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1 Kommentar
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Henrik Friske aus Heimfeld | 11.06.2012 | 16:44  
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