Fliegerbombe am S-Bahnhof Wilhelmsburg entschärft

S-Bahnen fahren nicht, hunderte Menschen warten auf die Busse, die als Ersatz fahren. (Foto: cv)

S-Bahn und Busse fahren wieder - Sperrung der Reichsstraße aufgehoben

Um 20 Uhr war alles vorbei. Nach gut einer Stunde hatte Sprengmeister Hermann Borelli die Fliegerbombe am S-Bahnhof Wilhelmsburg entschärft.

Bei Sondierungsarbeiten durch eine Fachfirma wurde am Donnerstag Vormittag unmittelbar am S-Bahnhof Wilhelmsburg ein 1000 lbs. Bombenblindgänger gefunden. Der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr ist vor Ort. Der Bereich um den S-Bahnhof ist abgesperrt, der S-Bahn- und Fernverkehr wurde vorrübergehend eingestellt. Die Bahn hat einen Busersatzverkehr eingerichtet. Doch da auch viele Straßen gesperrt sind, kommt es zu erheblichen Verspätungen. Am Harburger Busbahnhof herrschen chaotischen Verhältnisse.
Die Entschärfung der Fliegerbombe soll gegen 19 Uhr sein. Ab 18 Uhr wird der Zugverkehr deshalb wieder eingestellt.

Das Deutsche Rote Kreuz Harburg übernimmt während der Entschärfung die Evakuierung gehbehinderter, bettlägeriger und pflegebedürftiger Anwohner. Außerdem richtet das DRK für alle Wilhelmsburger, die ihre Wohnungen verlassen müssen, in der Schule Stübenhofer Weg eine Notunterkunft ein. Nach dem Stand von 14 Uhr werden davon etwa 1.000 Menschen betroffen sein.
Die Evakuierung beginnt um 15.00 Uhr und wird voraussichtlich bis 18.30 Uhr dauern, damit anschließend die Entschärfung erfolgen kann. Das DRK ist mit 10 Rettungswagen und 40 Mitarbeitern im Einsatz.
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Sebastian Jiske aus Heimfeld | 02.08.2012 | 20:18  
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