Feuer auf Containerschiff nach drei Tagen gelöscht

Tagelang versuchte die Feuerwehr von Land und Wasser aus, den Brand auf dem Containerschiff CCNI Arauco zu löschen. Das Foto zeigt, wie das Schiff mit Schaum geflutet wird. Foto: JOTO

Schweißarbeiten auf der „CCNI Arauco“ wohl Brandursache für Millionenschaden:
bis zu 350 Feuerwehrleute im Einsatz – HHLA dankt den Rettungskräften

Von René Dan.
Brennende Container auf dem Containerschiff CCNI Arauco, das am Burchardkai lag, haben einen tagelangen Großeinsatz der Hamburger Feuerwehr ausgelöst. Der Brand war am Donnerstag, 1. September, gegen 13 Uhr auf mindestens drei Containern des unter liberianischer Flagge fahrenden Schiffes ausgebrochen. Mehr als drei Tage später, am Sonntag, 4. September, um 18.15 Uhr, war der Brand am Waltershofer Damm gelöscht. Der Brandschaden geht in die Millionen Euro, schätzen Insider.
„Bis zu 350 Feuerwehrleute waren am Donnerstag und Freitag im Einsatz“, sagt Feuerwehrsprecher Jan Ole Unger. Nach ersten Erkenntnissen kam es vermutlich bei Schweißarbeiten an Bord des Containerschiffes zu einer Verpuffung. Drei Arbeiter wurden dabei verletzt, sie wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Komplizierte Löscharbeiten durch Enge auf dem Schiff


Aufgrund der austretenden Gerüche, verursacht durch Brandrauch, gab die Feuerwehr am Donnerstagnachmittag eine Warnung an die Bevölkerung aus. Diese Warnung hoben die Blauröcke am Abend wieder auf.
Die Löscharbeiten gestalteten sich durch die Enge auf dem Schiff kompliziert. „Viele Einsatztrupps mussten unter schwerem Langzeit-Atemschutz bis tief in das Schiff vordringen, um überhaupt an den Brandherd heranzukommen“, erläutert Unger. Zudem wurde die Bordwand von außen mit zwei Löschbooten der Feuerwehr Hamburg und zwei Hafenschleppern gekühlt.
Auch wenn die meisten Container des Schiffes wohl beschädigt wurden – groß war die
Erleichterung nach der vollständigen Beendigung des Einsatzes am Terminal 1/2 der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA). Die Feuerwehr gab am Sonntag um kurz vor Mitternacht engültig Entwarnung. Der HHLA-Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Peters betont: „Wir danken den Einsatzkräften für ihren harten, unermüdlichen und schließlich erfolgreichen Einsatz.“
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