Ex-Polizeiwache Knoopstraße: Abriss hat begonnen

Schwer vorstellbar: Wo jetzt noch das ehemalige Polizeigebäude steht, soll sich bald grüner Rasen befinden. Foto: pit

In sieben Wochen soll das asbestverseuchte Gebäude
verschwunden sein - Abriss kostet knapp 400.000 Euro

Der Abriss der ehemaligen Polizeiwache Knoopstraße läuft. Die Arbeiten sollen sieben Wochen dauern und knapp 400.000 Euro kosten. Danach wird das Gelände erst einmal brach liegen. Nach den Plänen des Bezirksamts soll hier das neue Kundenzentrum entstehen. Doch dafür fehlt noch das Geld.
Seit die Polizei Ende 2008 in den Neubau in der Lauterbachstraße gezogen ist, stand die alte Wache in der Knoopstraße leer. Während des Baus des benachbarten Bürgerzentrums wurde das städtische Gebäude als Baustellenzentrale genutzt.
Die Abrissarbeiten werden nicht einfach. „Da ist Asbest drin“, erklärt Henning Tants, Vorstandsvorsitzender der Sprinkenhof AG, die das Gebäude verwaltet. Ohne Schutzkleidung darf hier nicht gearbeitet werden. Inzwischen ist das Haus komplett mit einer weißen Folie umhüllt. „Um Staub zu vermeiden“, so Tants, „das bleibt auch so.“
Muss der Abriss fast 400.000 Euro kosten? Sprinkenhof-Chef Tants: „Es gab eine Ausschreibung und wir haben das günstigste Angebot genommen.“ Außerdem könne man heutzutage nicht einfach ein Gebäude abreißen, den Schutt auf einen Lkw laden und wegfahren. „Die verschiedenen Materialien müssen sorgfältig voneinander getrennt werden.“
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