Erstsemester entwickelten Windräder

Studenten streichen Teile der Konstruktion an . Foto: TUHH/Brinkmann

Erfolgreiches Bachelor-Projekt „CityWind“ an TUHH

Ungewöhnliches Projekt an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH): Erstmals durften angehende Ingenieure im ersten Semester eigenständig zwei Windräder entwickeln und Prototypen bauen. Die Ergebnisse übertrafen alle Erwartungen.
„Gelingen konnte das Projekt CityWind nur, weil diese jungen Leute die Gelegenheit bekommen haben, sich zu entwickeln und auszuprobieren. Sie durften Fehler machen und sie ausbügeln. Das Projekt unterstreicht, dass die Ingenieurpraxis innerhalb des Studiums gelebt und gefühlt werden muss“, kommentierten die beteiligten Professoren Bodo Fiedler und Moustafa Abdel-Maksoud.
Beide Studenten-Teams hatten sich beim Bau der Windräder für Flügel aus Faserverbundwerkstoffen entschieden. Der Test im Windkanal zeigte beim Modell von Team 1 Flügel-Schwächen bei Umdrehungen ab elf Metern pro Sekunde . Urteil des fachlichen Begleiters Danny Hinz: „Würde man die Flügel leichter bauen, könnte das Rad schneller und gleichmäßiger laufen. Der Test im Windkanal zeigt, dass die Konstruktion sich eher für Standorte mit kräftigen Winden eignet.“
Team 2 setzte für die Spezial-Flügel ihrer alternativen Konstruktion in Helix-Bauweise einen besonderen Faserverbundwerkstoff bestehend aus Flachsfasern ein. „Die Anlage dreht zwar langsamer, dafür aber kräftiger bei Windgeschwindigkeiten ab elf Metern pro Sekunde. Sie ist maßgeschneidert für die Windverhältnisse an der TUHH“, stellte Ingenieur Hinz fest.
Fazit der beiden Erstsemester-Teams: „Das Projekt war fordernd und hat Spaß gemacht!“
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