Erstes Sommerfest im Hospiz

Beim Sommerfest im Hospiz für Hamburgs Süden können Besucher die DRK-Einrichtung als lebensfrohen Ort kennenlernen. Foto: DRK

Langenbeker DRK-Einrichtung stellt sich vor -
Buntes Programm für Kinder und Erwachsene

In einem Hospiz darf auch gefeiert werden. Am Sonnabend, 5. September, findet im Langenbeker DRK-Hospiz, Blättnerring 18, von 11 bis 17 Uhr das erste Sommerfest statt. Eine gute Gelegenheit, Haus und Team in lockerer Atmosphäre kennenzulernen.
Hospizleiterin Britta True hat mit ihren Mitarbeitern ein vielfältiges Angebot zusammengestellt. Neben Kuchenbüfett, Würstchen vom Grill und Tombola sind eine Kinderschmink-Station und eine Lese-Ecke aufgebaut, in der den Kleinen die Erlebnisse der schwedischen Kinderbuchstars „Pettersson und Findus“ vorgelesen werden. Beim Bemalen von Postkarten bringen Kinder und Erwachsene mit Tipps der Kunst- und Maltherapeutin Heike Rolshoven ihre schönsten
„Urlaubserinnerungen“ aufs Papier. An Verkaufsständen können die Besucher selbst gemachte Marmeladen und Herzkissen erwerben.
Außerdem dabei: Chorleiter Peter Schuldt tritt à cappella und unverstärkt mit einigen Sängern seines Chores „Gospeltrain“ auf. Im Anschluss singt Gloria Thom (Akademie Hamburg für Musik und Kultur). Clown Paku führt seine Künste im Papierreißen vor und erzählt eine nachdenklich stimmende Geschichte über das Leben.
Während des Sommerfestes besteht die Möglichkeit, an Andachten im Raum der Stille teilzunehmen. Wer möchte, kann sich einer Führung durch die Räumlichkeiten anschließen.
„Das Wichtigste an diesem Tag ist für uns die Chance, allen Besuchern und Interessierten unsere DRK-Einrichtung zu präsentieren. Wir möchten zeigen, in welcher Atmosphäre wir arbeiten und unsere Hospiz-Gäste begleiten“, betont Britta True.
Das Hospiz für Hamburgs Süden wurde vor eineinhalb Jahren eröffnet und hat seitdem rund 270 schwerkranke Menschen bis zum Tod begleitet.

Hospiz
Das im Dezember 2013 eröffnete DRK-Hospiz im Blättnerring 18 verfügt über zwölf Zimmer, alle in unterschiedlichen Farben gehalten, 20 bis 22 Quadratmeter groß und mit Balkon oder Zugang zur Terrasse. Alle Zimmer sind mit TV, Radio/CD, WLAN und einen bequemen rollbaren Ohrensessel eingerichtet.
Um Krankenhausatmospäre zu vermeiden, gibt es keine weiße, sondern bunte Bettwäsche. Angehörige können zu Besuch kommen so oft und wann sie wollen.
Für die Gäste entstehen für den Aufenthalt im Hospiz
keine Kosten.
Für bundesweite Schlagzeilen hatte die Klage eines Anwohner-Ehepaares gegen das Hospiz gesorgt. Doch nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Hamburg ist ein Hospiz auch in einem Wohngebiet zulässig.
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