Endlich ist das Gerüst weg

Endlich wieder ohne Gerüst: der sanierte historische Schlauchturm der Alten Feuerwache. Foto: NSG

Turm der Alten Feuerwache für 350.000 Euro saniert

Die Alte Feuerwache in der Hastedtstraße bietet einen ungewohnten Anblick. Das Gerüst am früheren Schlauchturm ist weg. Der Katholische Schulverband hat den denkmalgeschützten Turm für rund 350.000 Euro sanieren lassen.
Hintergrund: Der ehrwürdige frühere Schlauchturm der alten Feuerwache an der Hastedtstraße war in der Vergangenheit stark einsturzgefährdet. Deshalb musste das Gebäude durch ein Baugerüst abgestützt werden, und das schon seit dem Jahr 2006. Und weil die alte Feuerwache mit Turm der Stadt Hamburg gehörte, musste der Steuerzahler für das Gerüst zahlen. Nach Angaben der Finanzbehörde Monat für Monat satte 1.600 Euro, insgesamt über 150.000 Euro.
Seit 2009 verhandelte die Stadt mit dem Katholischen Schulverband Hamburg über einen Kauf der Alten Feuerwache. Im Januar 2012 war der Vertrag unter Dach und Fach. Seitdem nutzte das benachbarte katholische Niels-
Stensen-Gymnasium die Räume - aber nicht den maroden Turm.
Dessen Sanierung war Bedingung für den Kaufvertrag. Anfang 2013 begannen die Abriss- und Sanierungsarbeiten in enger Absprache mit dem Denkmalschutzamt. Stück für Stück trugen Bauarbeiter das lockere Mauerwerk an der fünf Meter langen Turmspitze ab, installierten eine neue Betondecke und verstärkten die Treppe im Innern des Turms.
„Anschließend sorgten die Maurer dafür, dass die quadratische Turmspitze originalgetreu wieder aufgebaut wurde“, erklärte Christoph Schommer, Sprecher des Katholischen Schulverbands Hamburg. „Auch die Turmuhr mit den goldenen Ziffernblättern wurde saniert und erhielt ein neues Uhrwerk – und erstrahlt nun in neuem Glanz auf dem weit sichtbaren Wahrzeichen am Harburger Stadtrand.“
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