Eisspeicher-Heizung läuft ab Herbst

Innenansicht des Eisspeichers am Metzenberg zu Baubeginn. Foto: ebv

Eisenbahnbauverein Harburg: Erfolgreiches Jahr 2012

Beim Eisenbahnbauverein Harburg (EBV) ist die Welt noch in Ordnung. Die Wohnungen sind vermietet, die Mitgliederzahl steigt und mit dem Bau der weltweit größten Eisspeicher-Heizung konnte die umweltbewusste Orientierung des EBV wirksam verdeutlicht werden. Außerdem freuten sich die inzwischen 4.840 Genossenschaftler (Vorjahr: 4.763) gerade über die Ausschüttung einer dreiprozentigen Dividende.
An die rund fünf Millionen Euro teure Eisspeicher-Heizung sollen 483 Wohnungen zwischen Tilemannhöhe und Wasmerstraße in drei Bauabschnitten angeschlossen werden. Ab der nächs-ten Heizperiode soll’s losgehen. „Funktioniert alles wunderbar, stimmen die Betriebsergebnisse, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass wir eine weitere Anlage dieser Art für das Wohngebiet Reeseberg, Radickestraße, Jägerstaße und Höpenstraße bauen“, verspricht EBV-Vorstand Joachim Bode.
Auch mit einem anderen Projekt hat der EBV für Aufsehen gesorgt: Am Reeseberg 104 entstand ein Passivhaus mit acht Wohnungen, darunter eine Großraumwohnung für Harburgs erste Wohn-Pflege-Gemeinschaft. Alle sieben Plätze in der „Dementen-WG“ sind vergeben.
Für Modernisierung und Instandhaltung seiner 3.201 Wohnungen hat der EBV im vergangenen Jahr rund 6,5 Millionen Euro ausgegeben - so viel wie nie zuvor.
Gibt’s beim EBV auch Wohnungen für Studenten? „Zur Zeit haben wir 30 Wohnungen mit insgesamt 45 möblierten Zimmern für Studenten“, so EBV-Vorstand Bode. „Weitere Wohnungen kommen in den nächsten Jahren hinzu, so dass wir auf knapp 40 Wohnungen mit 60
möblierten Zimmern speziell für Studenten kommen werden.“
Die Idee, die frühere Polizeiwache Nöldekestraße zu kaufen und dort ein Kulturzentrum einzurichten, ist vom Tisch. Joachim Bode: „Wir wollten mit diesem Objekt keinen Gewinn erwirtschaften, nur zu Selbstkosten den Nutzern die Einrichtungen überlassen. Wäre dies nach einem mehrjährigen Versuch gescheitert, hätte die Stadt das Objekt jederzeit zurückerhalten.“
Doch statt eines nur symbolischen Preises verlangt die Stadt 1,3 Millionen Euro für das Gebäude. Bode: „Das ist mit unserer Zielvorstellung nicht vereinbar.“

Wer in den EBV eintreten möchte, muss mindestens drei Anteile a 160 Euro kaufen und außerdem eine Aufnahmegebühr in Höhe von 60 Euro zahlen. Bei Anmietung einer Wohnung müssen 40 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche eingezahlt werden. Beispiel: Bei einer 60 m2 großen Wohnung sind 2.400 (60 x 40) Euro fällig, also müssen 15 Anteile gezeichnet werden.
Die Anteile werden nicht verzinst, allerdings kann die Vertreterversammlung beschließen, eine Dividende auszuschütten.
EBV, Rosentreppe 1a, 21079 Hamburg, Tel 764 04-0.
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