Eine Trasse für die Buslinie 143?

Hier soll die Bustrasse in Richtung Radickestraße beginnen. Foto: mag

Geplanter Verlauf mitten durchs Wohngebiet zwischen
Gordonstraße und Radickestraße ist umstritten

Von Andreas Göhring.
Die Hamburger Hochbahn AG möchte die Bereiche Rönneburger Straße, Radickestraße und Gordonstraße besser an das Busnetz anschließen. Deshalb hat ihr Systemplaner Martin Böhmer vorgeschlagen, zwischen der Kehre Gordonstraße und der Kehre Radickestraße eine eigene Bustrasse für die HVV-Linie 143 zu schaffen – bisher gibt es dort nur einen Fuß- und Radweg.
Laut Böhmer würde der Abschnitt zwischen Gordonstraße und Radickestraße nur für Busse geöffnet werden. Auch würde die Trasse nur von drei Bussen pro Richtung und Stunde genutzt. Eine besondere Gefährdung von Kindern auf der engen Bustrasse sei nicht zu befürchten. Das Fahrpersonal der Hochbahn sei entsprechend geschult und werde zu einer sicheren und defensiven Fahrweise angehalten.
Die Anwohner wollen dieses Schlupfloch für die Busse nicht und haben inzwischen schon mehr als 200 Unterschriften gegen das Vorhaben gesammelt. Wie geht’s weiter? Der HVV soll jetzt die Anwohner befragen und deren Meinung erkunden. Erst danach will die Harburger SPD/CDU-Koalition ihre Marschroute festlegen.

Pro
- Attraktiver Busverkehr hilft, um unnötige Autofahrten zu vermeiden.
- Hohe Nachfrage für den
Öffentlichen Personennahverkehr in den Stadtteilen Wilstorf, Langenbek und Rönneburg
- Bessere Anbindung des Langenbeker Felds an den ÖPNV

Contra
– Gefährdung von Kindergarten- und Schulkindern durch Busse
- Gefährdung durch Motorradfahrer, die zwischen den versenkbaren Pollern hindurchfahren können
- Drohender Parkplatzverlust durch Bustrasse
- Durch nur eine Haltestelle am Gromballring wird die Situation der Anwohner im Rotbergfeld und Rotbergkamp nicht verbessert



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Stichwort „Bustrasse“
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Betreff: Bustrasse
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2 Kommentare
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Rachida van Ham aus Harburg-City | 27.10.2016 | 14:36  
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Susanne Drews aus Langenbek | 31.10.2016 | 08:11  
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