Ein Stern und ein Bike für Tina

Zum Abschied gab es ein Channel Bike (v.l.): Channel-Geschäftsführerin Melanie-Gitte Lansmann, Arne Weber, Tina Schmidt-Nausch und Helmut Thamer. Foto: mag

Channel Harburg-Mitgründerin Tina Schmidt-Nausch (TuTech)
ist in den Ruhestand gegangen

Von Marion Göhring.
Eigentlich kann es sich nur um einen Scherz handeln: Tina Schmidt-Nausch, bei der TuTech für Kommunikation und PR zuständig, ist in den Ruhestand verabschiedet worden. Dass die Binnenhafen-Pionierin wirklich zur Ruhe kommt, ist kaum vorstellbar.
Schon früh hatte sie die Chancen für Harburg und die ganze Region erkannt, die der Wandel des alten Harburger Binnenhafens von einem Standort für Seifenfabriken, Getreidespeichern und Verladestationen in ein modernes Stadtquartier in der Nachbarschaft zu einer Technischen Universität mit sich bringt.
Tina Schmidt-Nausch gehört zu den Gründern des Channel Harburg (Heute: Channel Hamburg), fünf Jahre lang war sie als ehrenamtliche Geschäftsführerin tätig und arbeitete eng mit „Mister Binnenhafen“ Arne Weber, Chef der Baufirma H.C.Hagemannn, zusammen.
Weber hielt auf der Ab-schiedsparty für Tina Schmidt-Nausch auch die Laudatio, launig wie immer und mit dem einen oder anderen Seitenhieb in Richtung Politik. Und er überreichte seiner langjährigen Weggefährtin ihr eigenes Channel Bike. Mit den knallgrünen Fahrrädern hatten die Unternehmen ein Zeichen gesetzt, als sich der Hamburger Senat weigerte, das Leihsystem StadtRad auch nach Harburg auszudehnen.
Irgendwann hatte Tina Schmidt-Nausch einmal nachgefragt, wo man so ein Channel Bike kaufen könnte. Die Antwort hat sie jetzt bekommen – und hat jetzt ihr eigenes grünes Fahrrad. Ehrenhalber! Keine Frage: Sie wird es nutzen! Vielleicht auch, um gelegentlich mal den Stern zu polieren, der ihr zu Ehren vor dem Eingang des TuTech-Gebäudes ins Pflaster eingelassen wurde. So etwas bekommen sonst nur Hollywood-Stars.
TuTech-Chef Dr. Helmut Thamer fällt der Abschied von Tina Schmidt-Nausch sicher schwer. Die beiden haben sich offenbar prächtig verstanden und hervorragend zueinander gepasst. Thamer: „Wissenschaftler beschäftige ich mich intensiv mit dem Chaos in der Theorie. Tina Schmidt-Nausch war für das Chaos in der Praxis zuständig.“
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