Ein Lob von Oma Doris

Postleitzahl und Straße stimmten, nur bei der Hausnummer steht 36 statt 34. Deshalb erreichte der Brief nicht die Urenkelin. Als Absender war einfach Omma Doris, Lüneburger Straße 1, 21073 HH angegeben. Foto: pr

Harburger Postboten sind pfiffiger als ihre Berliner Kollegen

Oft wird über sie gemeckert, doch Harburger Postboten können auch anders. Und dann sind sie pfiffiger als ihre Kollegen in der Hauptstadt - wie die Erfahrung von Oma Doris zeigt.
Oma Doris lebt in der Seniorenwohnanlage Gloria in der Lüneburger Straße. Vor zehn Tagen schrieb sie einen Brief an ihre Urenkelin Emilia, die in Berlin im Stadtteil Schöneberg zu Hause ist. Doch der Brief kam nicht an, die Seniorin hatte sich bei der Hausnummer geirrt. Statt Barbarossastraße 34 hatte sie erst 38, dann 36 auf den Umschlag geschrieben.
„Der Berliner Postbote konnte den Brief deshalb nicht zuordnen“, ärgert sich die Harburgerin. Dabei liegen Haus 34 und Haus 36 nicht gerade weit auseinander. Aus Berlin ging der Brief zurück an den Absender: Omma Doris, Lüneburger Straße 1, 21073 Hamburg. Die eher ungewöhnliche Angaben stellte den Harburger Briefträger vor eine große Herausforderung, die aber souverän gemeistert wurde. Oma Doris: „Er fragte bei uns nach - und siehe da, es war richtig. Da wir in der Lüneburger Straße schon sehr oft gute Erfahrungen mit unserem Postboten gemacht haben, sollte er auch mal ein öffentliches Lob bekommen.“
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