DRK-Obdachlosen-Herberge heißt „Harburg-Huus“

DRK-Vorstand Harald Krüger (r.) und Projektleiter Thorben Goebel-Hansen zeigen das Schild, das demnächst an der Tür der Obdachlosen-Herberge im Außenmühlenweg 10 zu befestigt wird. Foto: drk-kreisverband HH-harburg

Namenswettbewerb entschieden – Vorschlag von Olav Meyer-Sievers ausgewählt

Von Olaf Zimmermann/DRK, Harburg

Der Wettbewerb ist beendet, für die geplante Obdachlosen-Herberge des Harburger DRK ist ein Name gefunden. Das Gebäude am Außenmühlenweg 10 wird „Harburg-Huus“ heißen. Dieser Vorschlag von Olav Meyer-Sievers wurde unter 230 Einsendungen ausgewählt. Als kleines Dankeschön darf sich Meyer-Sievers, Referent des DRK-Kriseninterventionsteams, über einen Gutschein für ein Abendessen für zwei Personen im Restaurant Leuchtturm freuen. „Wir haben uns für diesen Namen entschieden, weil er zugleich sehr einfach ist, heimatlich klingt und eine gewisse Wärme ausstrahlt“, erklärt DRK-Vorstand Harald Krüger.Hintergrund: Die Idee, in Harburg eine Unterkunft für Obdachlose einzurichten, hatten Harald Krüger, Peter Meinke und Heinrich Zeriadtke bereits vor 15 Jahren. Damals fand das Projekt keine Unterstützung. Doch spätestens seit im Vorjahr Obdachlose tagelang im Tunnel am Sand campierten, setzte ein Umdenken ein – und Krüger wurde aktiv.
Das Harburger DRK mietete ein Gebäude am Außenmühlenweg 10 unbefristet an und lässt es derzeit umbauen. Die Kosten, rund 200.000 Euro trägt allein das DRK. Noch in dieser Kälteperiode soll die Unterkunft eröffnen.
Im „Harburg-Huus“ können nachts bis zu 15 Männer und Frauen ohne feste Bleibe einen sicheren Schlafplatz und eine warme Mahlzeit bekommen. Tagesüber können Wohnungslose dann dort duschen und frische Kleidung erhalten, aber auch Freizeitaktivitäten nachgehen, etwa Karten spielen oder fernsehen. Das DRK-Team unterstützt die
Gäste dabei, ihren Alltag wieder in stabile Bahnen zu lenken und eine Zukunftsperspektive für das eigene Leben zu entwickeln. Auch Obdachlose mit Tieren sind im „Harburg-Huus“ willkommen. 

Spenden
Das DRK hofft auf Spenden für das Harburg-Huus. Interessierte können sich an die DRK-Spendenbeauftragte Dr. Dirka Grießhaber unter Tel 766092-66 oder per E-Mail an d.griesshaber@ drk-harburg.hamburg wenden.
In den kommenden Wochen werden auch Sachspenden „gegen die Kälte“ entgegen genommen, so zum Beispiel Wollsocken oder warme Decken.
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