Die Stunde der Helfer

Die Preisträger des diesjährigen Harburger Ehrenamtspreises und des Integrationspreises wurden mit einem Fest im Feuervogel geehrt und gefeiert. Foto: sl

Singgruppe im Kennedyhaus mit Integrationspreis ausgezeichnet - Ehrenamtspreis an Behinderten Arbeitsgemeinschaft - Ursula Müller erhält Harburg-Teller

Mitmachen, anderen helfen, nicht selten ehrenamtlich: Ohne das Engagement vieler Harburger würde das Miteinander im Bezirk kaum funktionieren. Um diesen Einsatz fürs Gemeinwohl zu würdigen, wurden im Bürgerzentrum Feuervogel im Phoenix-Viertel vor rund 400 Gästen jetzt zwei Preise verliehen: der Integrationspreis und der Ehrenamtspreis.
Um den Ehrenamtspreis hatten sich diesmal 25 Vereine und Institutionen beworben. Der erste Preis (1.000 Euro) ging an die Behinderten Arbeitsgemeinschaft Harburg. Dort wird seit 1980 unermüdlich dafür gesorgt, dass Menschen mit einer Behinderung leichter durch den Alltag kommen.
Der zweite Preis mit 500 Euro ging an Vineyard Hamburg-Harburg. Der Verein bietet regelmäßige Suppenküchen für Bedürftige an, unterstützt bei Behördenfragen und hilft mit warmer Kleidung. Den dritten Platz (je 250 Euro) vergab die Jury gleich zweimal: an die Außenstelle Süderelbe des Weißen Rings und an der Verein ContraZt, der in Heimfeld die beiden Umsonstläden betreibt.
Beim Integrationspreis standen neun Projekte zur Wahl. Den ersten Preis (1.000 Euro) erhielt die Singgruppe, die regelmäßig im Spielhaus Kennedystraße mit Kindern aus verschiedenen Nationen deutsche Lieder singt. Anastassia Ponomarenko, die im Auftrag des Deutschen Roten Kreuzes mit Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen Ländern die Nachmittage gestaltet und sie so mit der deutschen Kultur vertraut macht, wurde mit dem zweiten Platz (500 Euro) ausgezeichnet. Über den dritten Platz (auch 500 Euro) freute sich Mariola Scharfenberg, die in Neugraben eine offene Schneiderwerkstatt für Frauen aus aller Herren Länder anbietet.
Den zum vierten Mal vergebenen Harburg-Teller erhielt Ursula Müller. Die heute 72-Jährige hatte 1997 die Harburger Tafel und seitdem zusammen mit 132 ebenfalls ehrenamtlichen Helfern 1.200 Familien pro Wochen mit Lebensmitteln versorgt.
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