Die Schloßinsel wird grün

Nach monatelanger Bautätigkeit hält jetzt das Grün Einzug auf der Schloßinsel. Foto: iba

IBA-Park: Bepflanzung gestartet - Spielplatz fast fertig

Jetzt geht’s los. Die Harburger Schloßinsel bekommt ihre grüne Lunge. Wege, Rasenflächen und Beete sind bereits zu erkennen, einige Bäume sind gepflanzt, ein Spielplatz ist demnächst fertig. „Im Park auf der Schloßinsel werden sich die neuen Bewohner des Binnenhafens sehr wohl fühlen“, kommentierte Bezirksamtsleiter Thomas Völsch.
Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) 2013 wird um das Harburger Schloß herum ein Park entstehen. Bezirksamt und IBA hatten 2010 hierzu einen Architektenwettbewerb durchgeführt, in dem sich das Züricher Büro Hager Partner AG durchsetzte. Nach deren Idee wird jetzt eine sternförmige Spiel- und Liegewiese mit Zugängen zu Wasser, umrandet von Bäumen, gebaut. Insgesamt sollen 240 Bäume gepflanzt werden, schnellwachsende Arten wie Erlen, Eschen, Pappeln, Weiden und Ulmen.
Eigens für den 585 Quadratmeter großen Spielplatz wurde eine Kletterlandschaft mit Reusenparcours entwickelt. Natürlich gibt’s auch eine Rutsche, eine Schaukel sowie eine Spielfläche für Kleinkinder.
Zum Erholen, Entspannen, Sitzen und Pause machen sind unter anderem rund 142 Meter Sitzstufen vorgesehen. Darüber hinaus wurden bereits elf Bänke mit Rückenlehne, elf Abfallbehälter und sieben Fahrradständer eingebaut. „Der Park wird eine Ruhe-Oase mit hoher Aufenthaltsqualität sein“, verspricht IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg.

Hintergrund:
Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) wird um das Harburger Schloß herum ein neuer Park entstehen. Bezirksamt und IBA hatten hierzu einen Architektenwettbewerb durchgeführt. Unter den 17 eingereichten Entwürfen entschied sich die Jury unter Vorsitz der Berliner Landschaftsarchitektin Gabriele Pütz mehrheitlich für den des Zürcher Büros Hager Landschaftsarchitektur.
Ursprünglich sollte auf der Schloßinsel auf Initiative der GAL ein „Park Postkolonial“ entstehen. Ein Ort, an dem an die koloniale Vergangenheit Hamburgs erinnert werden sollte. Doch dieser Plan hatte nur wenig Unterstützung gefunden. OZ
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