"Bezirk soll Datum für verkaufsoffenen Sonntag selbst festlegen"

Carsten Schuster, der Harburger FDP-Fraktionsvorsitzende, fordert, dass Harburg einen „eigenen“ verkaufsoffenen Sonntag bekommt. Foto: mag

Initiative der Harburger FDP

Von Sabine Langner. Harburg.
Am Sonntag, 6. November, findet wieder einmal ein verkaufsoffener Sonntag statt. Das Problem: Ganz Hamburg feiert diesen Tag. Die Hamburger Wirtschaftbehörde legt vier Termine einheitlich für die ganze Stadt fest. Seit Jahren klagen Harburger Einzelhändler und auch die Mitarbeiter des Citymanagements über diese Regelung.
Aus deren Sicht wäre es besser, wenn die einzelnen Bezirke die Termine für die Sonntagsöffnungen selber festlegen könnten. Auf diese Weise müssten die Organisatoren nicht fürchten, die kaufkräftigen Kunden an die Hamburger Innenstadt zu verlieren. Doch bis jetzt hat der Hamburger Senat bei diesem Thema immer auf stur geschaltet.
Jetzt hat die FDP in der Harburger Bezirksversammlung einen Antrag auf den Weg gebracht, wenigstens einen Sonntag im Jahr den Bezirken selber zu überlassen. „Der Harburger Einzelhandel ist durch diese Regelung benachteiligt, da die Anziehungswirkung der Innenstadt an diesen Tagen den durchaus auch attraktiven Einkaufsmöglichkeiten in den Außenbezirken die Kunden abgräbt. Der verkaufsoffene Sonntag im Juni findet zum Beispiel immer zeitgleich mit der Altonale statt“, so der FDP-Fraktionsvorsitzende Carsten Schuster.
Zudem stehe der Harburger Einzelhandel im direkten Wettbewerb mit den Umlandgemeinden, die ihre Sonntagsöffnungstermine selbst festlegen können. „Der Bezirk Harburg soll daher die Möglichkeit haben, wenigstens einen der vier Termine exklusiv festlegen zu können“, ergänzt Ralf Kempgen, wirtschaftspolitischer Sprecher der Liberalen. So könnte sich Harburg als Außenbezirk einmal jährlich mit einem Event als attraktive Einkaufsmöglichkeit in Szene setzen und sich so im Wettbewerb besser behaupten, sind die Liberalen überzeugt.
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