Bescherung für den Rieckhof

Jan Permien, Ulrike Niß und Jörn Hansen (v.l.) konnten seit Bestehen über 3,5 Millionen Besucher und rund 23.000 große und kleine Künstler auf der Rieckhof-Bühne begrüßen. Foto: Niels Kreller

Förderung des Stadtteilkulturzentrums erhöht sich um fast 50.000 Euro

Wenige Tage vor Heiligabend durften Sören Schumacher und Birte Gutzki schon einmal Weihnachtsmann spielen. Die beiden Harburger SPD-Bürgerschaftsabgeordneten verkündeten, dass der Rieckhof, Harburgs Kulturzentrum, künftig mit fast 50.000 Euro pro Jahr zusätzlich gefördert wird. Für 2017 kann Rieckhof-Geschäftsführer Jörn Hansen jetzt mit 424.663 Euro planen. „Ich bin extremst überrascht und sehr glücklich. In meiner Dienstzeit, ich bin im 37. Jahr, hatte ich nicht mehr damit gerechnet“, kommentierte der Geschäftsführer.
Allerdings machte Hansen auch deutlich, dass der Rieckhof lange auf eine Erhöhung der Zuwendungen warten musste:  „Nach 30 Jahren Stagnation kommt diese Erhöhung grad noch rechtzeitig, um die Arbeit des Rieckhofs im Bezirk Harburg für die nächste Zukunft zu sichern. Der Rieckhof ist eine ganze Generation lang von der Erhöhung der Zuwendungen abgekoppelt worden. Mehr noch: Seit 2013 sind uns die Zuwendungen für unsere Jugendkulturarbeit in Höhe von 35.000 Euro jährlich gestrichen worden.
Wir waren 30 Jahre lang gezwungen, alle Kostensteigerungen in den Bereichen Personal, Bauunterhaltung, Betriebs-
kosten und Sicherheitstechnik aus eigener Kraft zu kompensieren..“
Wofür werden die zusätzlichen 50.000 Euro verwendet? Jörn Hansen: „Unter anderem dazu, unsere Angebote zu stabilisieren und fortzuentwickeln. Gemeinsam mit anderen werden wir das Programm ganz sicher um spannende Projekte bereichern. Sollte der gigantische Finanzbedarf des Leutturmprojektes Elbphilharmonie die Einsicht der Regierungskoalition gefördert haben, dass Kultur auch in den Stadtteilen unverzichtbar ist, hat sich der Bau der Elbphilharmonie erst recht gelohnt.“

Rieckhof
Im Rieckhof sind folgende Mitarbeiter beschäftigt: Ulrike Niß, Jan Permien, Jörn Hansen für Verwaltung und Inhalte, Silke Fiehn für Buchhaltung (alle angestellt beim Trägerverein Freizeitzentrum Hamburg-Harburg). Hinzu kommen rund zehn Mitarbeiter auf 450 Euro-Basis.
Die Elbe Werkstätten sind seit 17 Jahren Pächter der Rieck-hof-Gastronomie. Darüberhinaus stellen sie auf Rechnungsbasis die notwendigen Mitarbeiter für die Reinigung und die Hausmeisterei, auch für die jährlich 180 Umbauten im Saal.
Dafür sind 35 psychisch erkrankte und zusätzlich 15 Mitarbeiter auf 450 Euro Basis tätig. Geleitet wird all das von zwölf weiteren hauptamtlichen Mitarbeitern.
In diesem Bereich sind somit gut 60 Personen tätig. Diese Mitarbeiter sind finanziert aus den Erlösen der Gastronomie und den Zuwendungen an die Elbe Werkstätten.
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