Beginnt jetzt der Dauerstau ?

Die Autobahnbrücke über die Stader Straße in Heimfeld muss saniert werden. Die ein Jahr dauernden Arbeiten starten im November. Foto: oz

Fahrbahnarbeiten auf der A7 Höhe Heimfeld haben begonnen -
ab November wird die Autobahnbrücke über die Stader Straße saniert

Für Autofahrer im Hamburger Süden sind schwere Zeiten angebrochen. Auf der Autobahn A7 wird in Richtung Norden zwischen Heimfeld und Waltershof bis Ende September die Fahrbahndecke erneuert. Kos-ten: etwa 900.000 Euro. Anschließend soll, ebenfalls auf der A7, in Heimfeld die Brücke über die Stader Straße saniert werden. Geschätzte Dauer der Bauarbeiten: ein Jahr.
Die von 1969 bis 1971 gebaute Autobahnbrücke sollte eigentlich rund 70 Jahre halten. Bereits 1995 wurden Risse in Koppelfugen der Spannstähle festgestellt. Aufgrund der seit 2011 geltenden strengeren Bestimmungen, ist jetzt eine Nachrüstung mit externen Spanngliedern und Lärmschutz nötig.
Aber wie konnten die Schäden überhaupt entstehen? „Die Brücke war für geringere Lasten und ein geringeres Verkehrsaufkommen berechnet worden“, erklärt Helma Krstanoski, Sprecherin der Verkehrsbehörde. „Die Bauweise mit derartigen Koppelfugen ist technisch überholt und führte zu den jetzt aufgetretenen Schäden.“
Die Sanierungskosten, etwa acht Millionen Euro, trägt der Bund. Während des ersten Bauabschnitts (westlicher Brückenbereich) von November 2013 bis Mai 2014 werden an der Anschlussstelle Heimfeld die Auffahrt Richtung Hamburg sowie die Ausfahrt Richtung Hannover gesperrt.
Je Fahrtrichtung stehen in diesem Abschnitt der A7 dann zwei Fahrspuren zur Verfügung.
Die Umleitung erfolgt über den Moorburger Bogen sowie den Fürstenmoordamm und über die Waltershofer Straße und den Georg-Heyken-Weg zur Anschlussstelle Moorburg. Im zweiten Bauabschnitt (Mai bis Oktober 2014) wird die gesamte Anschlussstelle Heimfeld gesperrt. Die Umleitungsstrecken ändern sich nicht.
Immerhin: Nach Abschluss der Sanierung ist die Brücke auch auf den geplanten achtspurigen Ausbau vorbereitet.


Welche Auswirkungen hat die Straßen- und Brückensanierung auf der A7 auf den Straßenverkehr in Harburg und Süderelbe? Hier gehen die Meinungen auseinander. „Nicht gravierend“, heißt es aus der Wirtschafts- und Verkehrsbehörde.
„Staut es sich auf der A7, staut es sich auch in Harburg!“, sagt dagegen der Harburger CDU-Bürgerschaftsabgeordnete André Trepoll. Angesichts der für 2014 anstehenden weiteren Baumaßnahmen (Instandsetzung Elbtunnelröhren, Start Überdeckelung in Schnelsen) befürchtet er einen jahrelangen Dauerstau.
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Manfred Hagel aus Harburg | 05.09.2013 | 10:34  
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