Bauarbeiten am AKH

Die Bauarbeiten am AKH sind für Nachbarn, Besucher und Klinikpersonal eine Herausforderung, die noch bis Ende 2013 anhalten wird. Foto: sl
Die Asklepios Klinik Harburg (AKH) wird umgebaut. Bis Ende dieses Jahres ist die Fertigstellung einer neuen Energiezentrale geplant. Anfang 2013 folgen der Anbau der Psychiatrie und eine neue Notfall-Einsatz-Fahrzeug-Station (NEF-Station). Das größte Projekt, ein sechsgeschossiger Neubau, der direkt an das Haus 8 anschließt, soll bis Ende 2013 fertig sein. Außerdem wird im Zuge der Bauarbeiten auch gleich Außenbeleuchtung auf dem Gelände modernisiert und auf LED-Technologie umgestellt.
Für Anwohner bedeutet dies in erster Linie Lärm. „Leute ich kann euch sagen, da wird schon frühmorgens richtig losgeschlagen“, schimpft ein Nachbar, der seinen Namen lieber nicht nennen will. „Dröhnende Schwerlaster, die Container bringen und abholen, das Fällen von Bäumen, Hämmern den ganzen Tag, hupende Autos, die sich auf dem Parkplatz in die Quere kommen. Dass es dort nicht dauernd kracht, ist ein Wunder.“
Gleichzeitig scheint es an der Schranke am Eißendorfer Pferdeweg teilweise Probleme zu geben. „Ich hatte einen Termin im AKH und wollte auf dem Gelände parken“, berichtet Wochenblatt-Leser Martin Moll. Als ich direkt vor der Schranke stand , sagte mir ein Mitarbeiter, dass ich nur auf das Gelände fahren dürfte, wenn ich gehbehindert sei, ansonsten müsste ich wieder zurückfahren. Das hätte ich auch gemacht, wenn nicht hinter mir schon zwei weitere Autos gestanden hätten. Als dann auch noch ein Krankenwagen mit Blaulicht auftauchte, war das Chaos perfekt. Ich bin froh, dass ich nicht in dem Krankenwagen lag. Für solche Fälle muss man doch ein Schild aufstellen, dass der Parkplatz gesperrt ist.“
Dem AKH sind diese Probleme bekannt. Pressesprecher Mathias Eberenz räumt ein, dass es nicht so einfach ist, während des laufenden Krankenhausbetriebes Bauarbeiten durchzuführen. Allerdings habe man einen Parkeinweiser engagiert, der die Besucher einweist. Eine Situation wie die an der Schranke, sollte eigentlich auch nicht passieren. „Hier hat die Klinikleitung rechtzeitig alle Rettungsdienste sowie auch die Behörde über die Bauarbeiten informiert und dabei auch auf eine separate Einfahrt verwiesen“, so Mathias Eberenz.
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1 Kommentar
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Henrik Friske aus Heimfeld | 21.01.2012 | 09:06  
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