Auf Wohnungssuche in Berlin

Metin Hakverdi (SPD) hat den Wahlkreis Harburg/Bergedorf gewonnen und gehört jetzt dem Deutschen Bundestag an. Foto: pr

Der neugewählte Wilhelmsburger Bundestagsabgeordnete
Metin Hakverdi möchte mit dem Fahrrad ins Parlament fahren

Vor vier Wochen gewann Metin Hakverdi (SPD) den Wahlkreis Harburg/Bergedorf. Jetzt mischt der Wilhelmsburger Anwalt im Deutschen Bundestag in der „großen Politik“ mit. Eine Wohnung hat der „Neu-Berliner“ noch nicht gefunden. Dieses Problem soll bis Weih-nachten gelöst werden.
„Doch ich weiß gerade nicht, wann ich die Zeitungen nach geeigneten Angeboten durchstöbern sollte, denn schon jetzt gibt es eine Menge zu tun“, erzählt Hakverdi. „Zudem habe ich einen besonderen Wohnungswunsch: Ich würde gerne mit dem Fahrrad ins Parlament fahren können. Der Kollege Christian Ströbele macht das seit vielen Jahren. In dieser Hinsicht gucke ich mir von den Grünen gerne etwas ab.“
Wie kommt man als Bundestagsneuling zurecht? Hakverdi: „Es gibt keine Namensschilder. Die Abgeordneten sitzen in Landesgruppen zusammen, außerdem kenne ich den einen oder anderen schon. Feste Plätze gibt es auch nicht, anders als in der Hamburgischen Bürgerschaft. Zur ersten Fraktionssitzung haben sich die Neuen vorgestellt und auch die ausscheidenden Mitglieder kamen dazu, sodass Hans Ulrich Klose neben mir saß, als ich mich vorstellte. Das war ein bewegender Moment.“
Gab’s schon einen Plausch mit Herlind Gundelach (CDU)? Die Wilhelmsburgerin hatte über die Landesliste das Ticket für den Bundestag gelöst. „Nein, ich hab’ sie im Bundestag bislang noch nicht getroffen. Ich bin aber sicher, das wir uns bald auf einen Kaffee zusammensetzen. Wahlkampf ist Wahlkampf, jetzt aber beginnt die inhaltliche Arbeit“, sagt Hakverdi.
In welchen Ausschüssen er tätig sein wird, steht noch nicht fest. „Die Entscheidung fällt erst nach der Regierungsbildung. Dann beginnen auch die Sitzungswochen, die ich vorwiegend in Berlin verbringen werde. Mit dem ICE schaffe ich aber auch dann Abendtermine in Hamburg. Mein Wahlkreis bleibt meine erste Adresse.“
Schon eine „Stammkneipe“ in Berlin gefunden? Hakverdi: „Für ein Feierabendbier war noch keine Zeit. Das wird sich ändern, wenn die Wohnungsfrage geklärt ist und die Kisten ausgepackt sind.“
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